Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Diskussion um Äußerungen im Jugendverband in Berlin
Berlin () – Nach einem Bericht über mutmaßliche Äußerungen von Funktionären des Jugendverbands Linksjugend Solid hat Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek mit einem harten Vorgehen der Partei gedroht. „Wenn der Jugendverband keine entsprechenden Konsequenzen zieht, muss es die Partei tun“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Diese Zustände sind nicht tragbar.“
Sie erwarte, dass zeitnah konkrete Maßnahmen ergriffen würden, um so etwas in Zukunft zu unterbinden, erklärte Reichinnek. Dass sich Solid in einer Erklärung von den Aussagen distanziert habe, sei „richtig, aber auch das Mindeste“.
Sie distanziere sich „aufs Schärfste von den getätigten Äußerungen. Stalinismus und Antisemitismus haben keinen Platz in unserer Partei, das muss auch für einen unabhängigen Jugendverband gelten.“
Der Bayerische Rundfunk (BR) hatte zuvor berichtet, Funktionäre der Linksjugend hätten sich unter anderem positiv über den früheren sowjetischen Diktator Josef Stalin geäußert und mit Blick auf den Gaza-Krieg von einem „israelischen Genozid im Namen des Judentums“ geschrieben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Heidi Reichinnek (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek droht mit Maßnahmen gegen den Jugendverband Linksjugend Solid.
- Funktionäre der Linksjugend äußerten sich positiv über Josef Stalin und kritisierten Israel in Bezug auf den Gaza-Krieg.
- Reichinnek fordert zeitnahe Konsequenzen und distanziert sich scharf von Antisemitismus und Stalinismus.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Parteiintegrität
- Klare Positionierung gegen Extremismus
- Verhinderung von Negativwahrnehmung in der Öffentlichkeit
Wer ist betroffen?
- Funktionäre des Jugendverbands Linksjugend Solid
- Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek
- Mitglieder der Partei Die Linke
Zahlen/Fakten?
- Aussagen von Funktionären des Jugendverbands Linksjugend Solid
- Forderung nach Konsequenzen von Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek
- Distanzierung von Stalinismus und Antisemitismus
Wie geht’s weiter?
- Partei wird handeln, wenn Jugendverband keine Konsequenzen zieht
- Erwartung von zeitnahen konkreten Maßnahmen
- Distanzierung von den getätigten Äußerungen erforderlich
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