Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Chemnitz: Förderung für nachhaltige Energieprojekte
Chemnitz () – Für den Ausbau einer klimafreundlichen Energieversorgung erhält Chemnitz Fördermittel in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro aus dem europäischen Fonds für einen gerechten Übergang (Just Transition Fund). Die Förderbescheide wurden am Donnerstag an den regionalen Energieversorger übergeben, teilte das Ministerium mit.
Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU) bezeichnete die Projekte als wichtigen Beitrag für die Energieversorgung der Region.
Auch Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) verwies auf die Bedeutung von Wasserstoff und Energiespeichern für die künftige Energieversorgung und den Industriestandort Sachsen.
Ein Schwerpunkt ist die Vorbereitung der Anbindung von Chemnitz an das künftige Wasserstoffkernnetz. Dafür sollen bestehende Gasleitungen auf Wasserstoff umgestellt und neue Transportleitungen errichtet werden.
Das Vorhaben wird mit rund 20,7 Millionen Euro gefördert. Nach Angaben des Unternehmens soll die Infrastruktur bis 2029 fertiggestellt werden und künftig die Versorgung von Industrie und Fernwärme mit Wasserstoff ermöglichen.
Weitere 9,6 Millionen Euro fließen in den Bau eines Energieparks im Chemnitzer Stadtteil Röhrsdorf.
Geplant sind eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 15 Megawatt sowie ein Großbatteriespeicher mit einer Kapazität von 30 Megawattstunden. Die Anlage soll ab 2028 Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, speichern und bei Bedarf ins Netz einspeisen.
Die Mittel stammen aus dem Just Transition Fund der Europäischen Union, der Regionen beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft unterstützen soll.
Sachsen stehen daraus bis 2027 rund 645 Millionen Euro für den Strukturwandel zur Verfügung.Chemnitz erhält über 30 Millionen Euro für Wasserstoff- und Speicherprojekte
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Chemnitz erhält über 30 Millionen Euro Fördermittel aus dem Just Transition Fund der EU für klimafreundliche Energieprojekte.
- Fokus auf die Anbindung an das Wasserstoffkernnetz und den Bau eines Energieparks mit Photovoltaikanlage und Großbatteriespeicher.
- Fertigstellung der Infrastruktur und Energieanlagen bis 2029 bzw. 2028 geplant.
Warum ist das wichtig?
- Finanzierung der klimafreundlichen Energieversorgung in Chemnitz
- Stärkung der regionalen Energieinfrastruktur und Industrie
- Unterstützung durch den Just Transition Fund für den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft
Wer ist betroffen?
- Chemnitz
- regionaler Energieversorger
- Industrie und Fernwärme
Zahlen/Fakten?
- Chemnitz erhält über 30 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund
- 20,7 Millionen Euro für Wasserstoffinfrastruktur, Fertigstellung bis 2029
- 9,6 Millionen Euro für Bau eines Energieparks mit 15 Megawatt Photovoltaikanlage und 30 Megawattstunden Großbatteriespeicher
Wie geht’s weiter?
- Anbindung von Chemnitz an das Wasserstoffkernnetz bis 2029
- Bau eines Energieparks in Röhrsdorf mit Photovoltaikanlage und Großbatteriespeicher bis 2028
- Nutzung der Fördermittel zur Unterstützung der Regionalentwicklung und klimafreundlichen Energieversorgung
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