Sachsens Infrastrukturministerin wirbt in Brüssel für realistische EU-Förderregeln

6. Mai 2026
1 min Lesezeit

Sachsens Infrastrukturministerin wirbt in Brüssel für realistische EU-Förderregeln

Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Gespräche in Brüssel über EU-Förderung

Brüssel () – Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar, ist am Mittwoch zu politischen Gesprächen nach Brüssel gereist. Im Mittelpunkt stehen der nächste Mehrjährige Finanzrahmen der Europäischen Union ab 2028 und die künftige Ausgestaltung der EU-Regionalförderung, wie das Ministerium mitteilte.

Kraushaar trifft unter anderem Vertreter der EU-Kommission sowie die Europaabgeordneten Norbert Lins und Siegfried Mureşan.

Die Ministerin setzt sich für niedrigere nationale Kofinanzierungssätze, realistische Mittelbindungsfristen und eine verlässliche regionale Steuerung der EU-Förderung ein. Hintergrund ist, dass Länder und Kommunen EU-Mittel nur dann wirksam nutzen können, wenn sie die erforderliche Kofinanzierung auch leisten können. „Europa wird dort konkret, wo Menschen erleben, dass ihr Ort, ihre Stadt und ihre Region unterstützt werden und so vorankommen“, sagte Kraushaar. „Die Regionen im Freistaat stehen weiterhin vor erheblichen strukturellen Herausforderungen.

Deshalb darf EU-Förderung nicht an zu hohen Eigenanteilen oder unrealistischen Fristen scheitern.“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zukunft der ländlichen Entwicklung. Sachsen spricht sich dafür aus, bewährte Ansätze wie LEADER fortzuführen.

Zudem bleibt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein zentrales Thema. Parallel zum Besuch der Ministerin tagt der Europäische Ausschuss der Regionen in Brüssel.

Die Reise findet im Rahmen einer Brüssel-Reise der Katholischen Kirche, Bistum -Meißen, statt und dauert bis zum 7. Mai.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Regina Kraushaar (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Regina Kraushaar reist nach Brüssel für politische Gespräche zur EU-Förderung.
  • Sie fordert niedrigere nationale Kofinanzierungssätze und realistische Mittelbindungsfristen.
  • Fokus auf ländliche Entwicklung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtig für die Ausgestaltung der EU-Regionalförderung ab 2028
  • Bedeutend für die Unterstützung von Regionen mit strukturellen Herausforderungen
  • Wesentlich für die Sicherstellung effektiver Nutzung von EU-Mitteln durch realistische Bedingungen

Wer ist betroffen?

  • Sachsen
  • Kommunen
  • Regionen im Freistaat Sachsen

Zahlen/Fakten?

  • Mehrjähriger Finanzrahmen der EU ab 2028
  • Kofinanzierungssätze und Mittelbindungsfristen
  • Reise bis zum 7. Mai

Wie geht’s weiter?

  • Gespräche über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU ab 2028
  • Diskussion über EU-Regionalförderung und ländliche Entwicklung
  • Fortführung bewährter Ansätze wie LEADER und grenzüberschreitende Zusammenarbeit
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