Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen unter Beschuss
Düsseldorf () – Die SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen hat der Landesregierung vorgeworfen, Bundesmittel aus dem Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz (QEG) für die geplanten ABC-Klassen verwenden zu wollen. Das geht aus einer Mitteilung des familienpolitischen Sprechers der Fraktion, Dennis Maelzer, am Mittwoch hervor.
Maelzer sagte, die Diskussion über eine mögliche Verwendung der Gelder für ABC-Klassen sei fatal.
Die Kitas in NRW seien seit Jahren unterfinanziert, viele Träger müssten aufgeben. Die Mittel aus Berlin müssten daher ausschließlich den Kitas zugutekommen und dürften nicht für die ABC-Klassen in den Schulen verwendet werden.
Die ABC-Klassen seien zudem von der Fachwelt in einer Anhörung des Landtags scharf kritisiert worden.
„Kinder müssen da gefördert werden, wo ihr Alltag ist: Und der ist nun einmal in den Kitas“, sagte Maelzer. Er forderte die Landesregierung zu einer klaren Aussage auf, damit die Kita-Träger Planungssicherheit hätten.
Schul- und Familienministerium müssten anfangen, an einem Strang zu ziehen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kita (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Fraktion wirft Landesregierung vor, Bundesmittel für ABC-Klassen verwenden zu wollen
- Kitas in NRW sind unterfinanziert, viele Träger müssen aufgeben
- ABC-Klassen wurden von Fachwelt scharf kritisiert
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung der finanziellen Mittel für Kitas in NRW
- Förderung der Kinder im gewohnten Umfeld der Kitas
- Notwendigkeit der Planungssicherheit für Kita-Träger
Wer ist betroffen?
- Kitas in Nordrhein-Westfalen
- Kita-Träger
- Kinder
Zahlen/Fakten?
- SPD-Fraktion im Landtag NRW kritisiert Verwendung von Bundesmitteln für ABC-Klassen
- Kitas in NRW seit Jahren unterfinanziert
- Mittel aus dem Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz sollten ausschließlich den Kitas zugutekommen
Wie geht’s weiter?
- Klare Aussage der Landesregierung zur Verwendung der Bundesmittel fordern
- Planungssicherheit für Kita-Träger gewährleisten
- Zusammenarbeit zwischen Schul- und Familienministerium verbessern
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