Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Problematik der Jagdwilderei in Pinneberg
Pinneberg () – Die Polizei hat in Pinneberg zwei Fälle von Jagdwilderei festgestellt. Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, wurden am Montag ein toter Rehbock und ein totes Rehkitz entdeckt.
Ein Jagdausübungsberechtigter fand gegen 08:00 Uhr den toten Rehbock im Jappopweg in Waldenau.
Das Tier weist Verletzungen an der Kehle auf, die ersten Erkenntnissen zufolge von einem Hund stammen. Kurz darauf meldete die Polizei ein totes Rehkitz im Eggerstedter Weg nahe der ehemaligen Kaserne.
Das Jungtier war äußerlich unverletzt, es machte den Anschein, als sei es nach dem Kontakt zu einem fremden Tier von der Mutter verstoßen worden und verhungert. Dies passiert typischerweise in Folge einer Hetzjagd durch einen Hund.
Der Ermittlungsdienst Umwelt beim Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn hat Strafverfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei sowie Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in Tatortnähe werden entgegengenommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rehkitz (Archiv), Polizei Bad Segeberg via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei in Pinneberg stellt zwei Fälle von Jagdwilderei fest.
- Toter Rehbock mit Hundeverletzungen und totes Rehkitz entdeckt.
- Ermittlungen wegen Verdachts der Jagdwilderei und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Tierwelt und Erhalt der Artenvielfalt
- Aufklärung von Straftaten zum Schutz von Wildtieren
- Förderung des verantwortungsvollen Umgangs mit Tieren in der Natur
Wer ist betroffen?
- Jagdausübungsberechtigter
- Tiere (Rehbock und Rehkitz)
- Polizei und Ermittlungsdienst Umwelt
Zahlen/Fakten?
- Zwei Fälle von Jagdwilderei in Pinneberg festgestellt
- Toter Rehbock mit Verletzungen an der Kehle gefunden
- Totes Rehkitz, äußerlich unverletzt, verhungert nach mutmaßlicher Hetzjagd durch einen Hund
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungen zu Jagdwilderei und Tierschutzverstößen laufen weiter
- Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
- Verdächtige Personen oder Fahrzeuge melden
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