Linke kritisiert Einsparungen bei Organspendeberatung

16. Juni 2026
1 min Lesezeit

Linke kritisiert Einsparungen bei Organspendeberatung

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Organspende: Aufklärungsbedarf in Deutschland

() – Der Linken-Abgeordnete Ates Gürpinar fordert Bund und Länder auf, besser über die Organspende zu informieren.

„Bund und Länder müssen konsequent daran arbeiten, die enorme Spendebereitschaft endlich in zahlreiche gut informierte Entscheidungen zu überführen“, sagte Gürpinar der „Rheinischen Post“. Leider seien verabschiedete Maßnahmen hierzu nicht nur ungenügend umgesetzt worden, sie sollten nun sogar zurückgedreht werden.

Er forderte, Hürden bei der Dokumentation abzubauen, etwa durch niedrigschwellige Zugänge zum Organspenderegister und die Dokumentationsmöglichkeit in kommunalen Ämtern. Gürpinar kritisierte, nun solle sogar die Vergütung für die ärztliche Beratung zur Organspende abgeschafft werden. Hinzu kämen sowieso schon mangelhafte Strukturen in den Kliniken und das Fehlen einer breit angelegten Aufklärungs- und Informationskampagne.

Ates Gürpinar ist Teil einer interfraktionellen Gruppe, die sich im Bundestag gegen die Widerspruchslösung einsetzt. Der aktuelle Jahresbericht des Organspenderegisters zeigt, dass bis Februar 2026 rund 570.000 Erklärungen eingetragen wurden. Rund 90 Prozent stimmen zumindest einer teilweisen Organ- oder Gewebespende zu.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bluttransport (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ates Gürpinar fordert bessere Aufklärung zur Organspende von Bund und Ländern.
  • Kritik an unzureichender Umsetzung bestehender Maßnahmen und geplanten Einschnitten bei der Vergütung ärztlicher Beratungen.
  • Rund 90 Prozent der Bevölkerung stimmen einer teilweisen Organ- oder Gewebespende zu.

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhung der Organspenderate durch bessere Information und Aufklärung
  • Abbau von Hürden und Verbesserung der Zugänglichkeit zum Organspenderegister
  • Notwendigkeit eines stabilen Beratungssystems und umfassender Kampagnen für die Öffentlichkeit

Wer ist betroffen?

Zahlen/Fakten?

  • Bis Februar 2026 sollen rund 570.000 Erklärungen im Organspenderegister eingetragen werden.
  • Rund 90 Prozent der Bevölkerung stimmen zumindest einer teilweisen Organ- oder Gewebespende zu.

Wie geht’s weiter?

  • Bessere Informationen über Organspende von Bund und Ländern fordern
  • Hürden bei der Dokumentation abbauen und Zugänglichkeit erhöhen
  • Reformen zur Vergütung der ärztlichen Beratung überdenken
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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