Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landesgartenschau Brandenburg 2032: Interesse ermitteln
Potsdam () – Das Brandenburger Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbrauchersuch hat ein neues Interessenbekundungsverfahren für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2032 gestartet, Das teilte Ministerin Hanka Mittelstädt am Mittwoch mit. Hintergrund ist, dass die ursprünglich vorgesehene Stadt Doberlug-Kirchhain ihre Bewerbung zurückziehen musste, nachdem die Deutsche Bahn zentrale Baumaßnahmen verschoben hatte, was eine sichere Umsetzung der Pläne unmöglich machte.
Das Verfahren läuft in zwei Stufen: Bis zum 30. September 2026 können interessierte Kommunen zunächst ihr Interesse bekunden.
Nach der Auswertung erhalten bis zu drei Bewerber die Möglichkeit, bis zum 30. April 2027 eine formale Bewerbung einzureichen. Die Entscheidung, welche Kommune die neunte Landesgartenschau in Brandenburg ausrichten wird, soll Mitte 2027 fallen.
Landesgartenschauen seien weit mehr als grüne Ausstellungen, betonte Mittelstädt.
Sie seien Besuchermagnete, die das Image und die Identität einer Region stärkten und sich als Instrument der Stadt- und Regionalentwicklung etabliert hätten. Die nächste Landesgartenschau findet 2027 in Wittenberge unter dem Motto „Blühende Stadt – Lebendige Ufer“ statt.
Alle Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlicht.
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