Studie: Burnout-Risiko in Start-ups steigt

9. Juni 2026
1 min Lesezeit

Studie: Burnout-Risiko in Start-ups steigt

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitliche Herausforderungen in Start-ups Berlin

() – Die hohe Arbeitsbelastung wird zunehmend zum gesundheitlichen Risiko für Mitarbeiter in Start-ups. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Start-up-Bundesverbands und der Techniker Krankenkasse, über die der „Stern“ berichtet.

Demnach geben zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Gründer an, dass die hohe Arbeitsdichte ein Gesundheitsrisiko darstellt. Als Stressfaktor sehen die Befragten vor allem die berufliche Unsicherheit (62 Prozent). Schon heute halten 45 Prozent der Befragten Burnout für ein zentrales Risiko ihrer Mitarbeiter. 66 Prozent der Gründer glauben, dass psychische Überlastung in fünf Jahren ein Gesundheitsrisiko sein wird – ein Plus von 21 Prozent.

Die Folgen der hohen Arbeitsbelastung führen dazu, dass für fast 80 Prozent der Befragten Gesundheit im Unternehmen eine große Rolle spielt. Doch den meisten jungen Unternehmen fehlt das Geld für entsprechende Angebote. Laut der aktuellen Studie stellen nur 51 Prozent der Start-ups finanzielle Ressourcen für das Thema Gesundheit bereit.

Trotz der hohen Arbeitsbelastung unterstützt eine Mehrheit der Gründer die geplante Reform des Arbeitszeitgesetzes. 60 Prozent der Befragten befürworten eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit. Die Bundesregierung will die starre Grenze von acht Stunden am Tag durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von bis zu 48 Stunden ersetzen. Dadurch können Arbeitstage bei erhöhtem Bedarf verlängert werden, solange die Wochenarbeitszeit eingehalten wird.

Den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) sieht die Mehrheit der Gründer positiv. 81 Prozent der befragten Gründer geben an, dass KI die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern wird. Dass der Umgang mit KI-Produkten künftig zum zentralen Skill wird, sehen sogar 83 Prozent der Gründer. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) erwartet laut der Studie, dass der Einsatz von KI mehr Freiraum für Innovationen und Kreativität gibt und soziale Kompetenzen wichtiger werden. Gleichzeitig geben rund zwei Drittel der befragten Gründer an, dass der Einsatz von KI den Fachkräftemangel in ihrem Unternehmen reduzieren wird.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Büros (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Hohe Arbeitsbelastung in Start-ups wird als gesundheitliches Risiko wahrgenommen.
  • 68 Prozent der Gründer sehen hohe Arbeitsdichte und 62 Prozent berufliche Unsicherheit als Stressfaktoren.
  • Mehrheit der Gründer unterstützt Reform des Arbeitszeitgesetzes und sieht positiven Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Arbeitsbelastung erhöht Gesundheitsrisiken für Mitarbeiter in Start-ups.
  • Mangelnde finanzielle Ressourcen für Gesundheitsangebote in den Unternehmen.
  • Mehrheit der Gründer befürwortet Reform des Arbeitszeitgesetzes zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten.

Wer ist betroffen?

  • Mitarbeiter in Start-ups
  • Gründer von Start-ups
  • Mitarbeiter, die unter Burnout-Risiken leiden

Zahlen/Fakten?

  • 68 Prozent der Gründer sehen hohe Arbeitsdichte als Gesundheitsrisiko
  • 62 Prozent betrachten berufliche Unsicherheit als Stressfaktor
  • 60 Prozent befürworten eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von bis zu 48 Stunden

Wie geht’s weiter?

  • Fokus auf Gesundheit im Unternehmen erhöhen
  • Finanzielle Ressourcen für Gesundheitsangebote bereitstellen
  • Reform des Arbeitszeitgesetzes unterstützen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss