SPD-Abgeordnete fordern härteren Kurs gegen Israel

4. Juni 2026
1 min Lesezeit

SPD-Abgeordnete fordern härteren Kurs gegen Israel

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Positionierungen zur Israelischen Regierung in Berlin

() – Mehrere SPD-Bundestagsabgeordnete fordern einen härteren Kurs gegen die Regierung Israels. Das berichtet der „Spiegel“.

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovic, sagte dem Magazin: „Israels Regierung ist verantwortlich für Zehntausende Tote im Gazastreifen, eine rücksichtslose Siedlungspolitik im Westjordanland und massives Leid der Zivilbevölkerung im .“ Diese permanenten Völkerrechtsverletzungen müsse die SPD klar benennen, wenn sie sich nicht den Vorwurf doppelter Standards einhandeln wolle.

Die Abgeordnete Isabel Cademartori appellierte an die beiden Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas, sich beim Nahostkonflikt klarer als bisher zu positionieren. Sie wünsche sich schon seit Langem, dass die Parteispitze klar benenne, dass das israelische Vorgehen im Gazastreifen völkerrechtswidrig sei, und daraus Konsequenzen ziehe. Wenn die EU über Maßnahmen gegen die israelische Regierung verhandle, dürfe nicht mehr blockieren. „Dass wir uns nicht klarer positionieren, kostet die SPD Vertrauen und Ansehen“, sagte sie.

Der Bundestagsabgeordnete Markus Töns möchte hingegen am bisherigen Kurs festhalten. Er halte wenig von der israelischen Regierung und finde sie in Teilen sogar faschistisch, sagte Töns dem „Spiegel“. Aber man müsse anerkennen, dass permanent bedroht werde. „Sollten die Israelis ihre Waffen niederlegen, wäre ihr Staat bald Geschichte.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Israelische Fahne in einem Kibbuz (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mehrere SPD-Bundestagsabgeordnete fordern einen härteren Kurs gegen die israelische Regierung.
  • Adis Ahmetovic kritisiert die israelische Regierung für Völkerrechtsverletzungen und fordert klare Positionierung der SPD.
  • Isabel Cademartori appelliert an Parteivorsitzende, das Vorgehen Israels im Gazastreifen völkerrechtswidrig zu benennen und nicht gegen EU-Maßnahmen zu blockieren.

Warum ist das wichtig?

  • Wahrung der Menschenrechte im Nahostkonflikt
  • Vermeidung von Vorwürfen doppelter Standards in der Politik
  • Beeinflussung des internationalen Ansehens und Vertrauens in die SPD

Wer ist betroffen?

  • SPD-Bundestagsabgeordnete
  • Zivilbevölkerung im Gazastreifen
  • Zivilbevölkerung im Libanon

Zahlen/Fakten?

  • Zehntausende Tote im Gazastreifen
  • Rücksichtslose Siedlungspolitik im Westjordanland
  • Völkerrechtswidriges Vorgehen im Gazastreifen

Wie geht’s weiter?

  • SPD-Bundestagsabgeordnete fordern härteren Kurs gegen Israel
  • Parteispitze soll sich klarer zum Nahostkonflikt positionieren
  • Diskussion über Maßnahmen der EU gegen die israelische Regierung
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