Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Hamburgs Bürgervotum gegen Olympiabewerbung
Hamburg () – Die Hamburger haben sich in einem Referendum gegen eine Bewerbung der Stadt für die Olympischen und Paralympischen Spiele ausgesprochen. Nach aktuellen Auszählungen stimmten rund 55 Prozent der Teilnehmer mit Nein.
Die Linke sieht den Senat und seine Unterstützer aus CDU, Handelskammer und Eventbranche durch das Votum blamiert.
Die Co-Fraktionsvorsitzende Heike Sudmann kritisierte die Kampagne der Befürworter als arrogant und unlauter. Sie forderte den Ersten Bürgermeister und alle Senatsmitglieder auf, Konsequenzen zu ziehen und ihre Politik zu hinterfragen.
Die Probleme der Stadt müssten jetzt gelöst werden und nicht erst in 14 oder 18 Jahren.
Der sportpolitische Sprecher Martin Wolter schlug vor, die für Olympia vorgesehenen 1,4 Milliarden Euro nun in den Breitensport, Turnhallen, Schwimmbäder und Barrierefreiheit zu investieren. Er appellierte an SPD, Grüne und CDU, das Votum der Bürger zu akzeptieren und nicht erneut mit einer Olympia-Bewerbung zu kommen.
Die Hamburger hätten bereits 2015 und nun erneut Nein gesagt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Eiffelturm mit Olympischen Ringen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hamburger haben sich in Referendum gegen Olympiabewerbung ausgesprochen.
- Rund 55 Prozent der Teilnehmer stimmten mit Nein.
- Linke fordert Konsequenzen vom Senat und kritisiert Kampagne der Befürworter.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Bürgerbeteiligung und Meinungsäußerung
- Umverteilung von finanziellen Mitteln in den Breitensport und lokale Infrastrukturen
Wer ist betroffen?
- Hamburger Bürger
- Senat und Unterstützer (CDU, Handelskammer, Eventbranche)
- Sportpolitische Sprecher und Parteien (SPD, Grüne, CDU)
Zahlen/Fakten?
- Rund 55 Prozent der Teilnehmer stimmten gegen die Olympia-Bewerbung
- Für Olympia vorgesehene 1,4 Milliarden Euro sollen in den Breitensport investiert werden
- Hamburg hat bereits 2015 und erneut gegen eine Bewerbung votiert
Wie geht’s weiter?
- Konsequenzen für den Senat und die Unterstützer ziehen
- Investition der 1,4 Milliarden Euro in Breitensport und Infrastruktur
- Akzeptanz des Bürgervotums durch die Parteien und Vermeidung erneuter Olympia-Bewerbung
