Hamburger Regierungskoalition will Abgabe auf zuckerhaltige Getränke

10. Februar 2026
1 min Lesezeit

Hamburger Regierungskoalition will Abgabe auf zuckerhaltige Getränke

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Hamburg: Zuckersteuer geplant

() – Die rot-grüne Koalition in Hamburg setzt sich für die Einführung einer gestaffelten Abgabe auf zuckerhaltige Getränke ein. Das teilten die gesundheitspolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen, Linus Görg (Grüne) und Claudia Loss (SPD), am Dienstag mit.

Mit dem Antrag soll der Zuckerkonsum gesenkt und so Krankheiten wie Diabetes und Adipositas vorgebeugt werden.

Nach Angaben der Grünenfraktion ist in Hamburg etwa jede dritte Person übergewichtig und rund 150.000 Menschen werden wegen Typ-2-Diabetes behandelt. Besonders Kinder und Jugendliche seien durch hohen Zuckerkonsum gefährdet.

Die Abgabe solle Hersteller anreizen, den Zuckergehalt in ihren Produkten zu reduzieren, wie es beispielsweise in Großbritannien bereits geschehen sei.

Der Antrag soll in der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am Mittwoch beraten werden. Die Koalition will sich zudem auf Bundesebene für eine entsprechende Regelung einsetzen.

Ergänzend sollen Maßnahmen zur Ernährungsprävention gestärkt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Coca Cola in einem Supermarkt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Rot-grüne Koalition in Hamburg will gestaffelte Abgabe auf zuckerhaltige Getränke einführen.
  • Ziel ist die Senkung des Zuckerkonsums und Prävention von Krankheiten wie Diabetes und Adipositas.
  • Der Antrag wird in der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft beraten.

Warum ist das wichtig?

  • Senkung des Zuckerkonsums zur Vorbeugung von Krankheiten
  • Hohe Zahl an übergewichtigen Personen und Diabetes-Fällen in Hamburg
  • Anreiz für Hersteller zur Reduzierung des Zuckergehalts in Produkten

Wer ist betroffen?

  • Jede dritte Person in Hamburg übergewichtig
  • Rund 150.000 Menschen werden wegen Typ-2-Diabetes behandelt
  • Besonders Kinder und Jugendliche gefährdet

Zahlen/Fakten?

  • Jede dritte Person in Hamburg ist übergewichtig
  • Rund 150.000 Menschen werden wegen Typ-2-Diabetes behandelt
  • Ziel: Senkung des Zuckerkonsums zur Vorbeugung von Krankheiten

Wie geht’s weiter?

  • Beratung des Antrags in der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am Mittwoch
  • Anreiz für Hersteller zur Reduzierung des Zuckergehalts
  • Stärkung von Maßnahmen zur Ernährungsprävention
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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