Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Gerüchte aus Berlin
Berlin () – Die seit Tagen andauernde breite Berichterstattung über einen angeblich intern diskutierten „Kanzlertausch“ will die Bundesregierung zumindest offiziell nicht kommentieren.
Es handele sich um ein Gerücht und Spekulationen, „deswegen werde ich mich dazu nicht äußern“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag auf Anfrage der . „Sie haben gestern einen sehr zupackenden, tatendurstigen Kanzler gehört“, so Kornelius weiter, Kanzler Friedrich Merz sei wie die gesamte Bundesregierung auf den „Reformprozess konzentriert, das ist das Thema, das im Mittelpunkt der Arbeit steht, alle anderen Themen sind nicht relevant“.
Auch zu der Frage, ob Bundeskanzler und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) seit Bekanntwerden der Gerüchte Kontakt hatten, wollte sich der Regierungssprecher am Freitag nicht äußern: „Auch dazu werde ich keine Auskunft geben.“ Der Bundeskanzler habe mit den Mitgliedern des Präsidiums und der Führung der CDU ständig Kontakt. „Wann genau er mit wem wozu schreibt, telefoniert, spricht oder sich trifft, das unterliegt einer gewissen Vertraulichkeit“, sagte Kornelius.
Zuvor kursierte bereits ein Zitat aus dem Umfeld des Bundeskanzlers, wonach im Kanzleramt von einer „Gefährliche Lust an der Zündelei“ die Rede ist. Das wiederholte der Regierungssprecher am Freitag nicht. Die Stimmung des Kanzlers sei „sehr gut und konstruktiv“, so Kornelius.
Seit einigen Tagen wird in zahlreichen Medien darüber berichtet, dass angeblich parteiintern ein „Kanzlertausch“ gefordert wird. Demnach soll namentlich NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst bereits vor Ablauf der Legislaturperiode Friedrich Merz als Bundeskanzler ablösen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hendrik Wüst und Friedrich Merz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesregierung kommentiert Gerüchte über "Kanzlertausch" nicht.
- Regierungssprecher bezeichnet Diskussion als Spekulationen.
- Meldungen über möglichen Austausch von Merz und Wüst kursieren in den Medien.
Warum ist das wichtig?
- Gerüchte über einen "Kanzlertausch" können die politische Stabilität beeinträchtigen.
- Die Bundesregierung möchte sich auf wichtige Reformen konzentrieren, um Ablenkungen zu vermeiden.
- Informelle Kontakte und interne Diskussionen sind für die politische Führung von Bedeutung.
Wer ist betroffen?
- Bundesregierung
- Friedrich Merz
- Hendrik Wüst (CDU)
Zahlen/Fakten?
- Keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Keine Angabe
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