Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Antisemitismusbekämpfung in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein hat ein entschlosseneres Vorgehen des Staates gegen Antisemitismus gefordert. Anlass ist eine Pressekonferenz der Beratungsstelle LIDA-SH zu antisemitischen Vorfällen im Land.
Die religionspolitische Sprecherin Anne Riecke erklärte am Donnerstag, es sei alarmierend, wenn die jüdische Community in Resignation verfalle und sich scheue, Übergriffe zu melden.
Dies untergrabe die fundamentalen Prinzipien einer offenen Gesellschaft. Der Kampf für ein bedrohungsfreies jüdisches Leben lasse sich nicht allein mit Bekenntnissen und Betroffenheit führen, sondern müsse den Willen des Staates erkennen lassen, sich jeder Form von Antisemitismus entgegenzustellen.
Dazu gehöre die konsequente rechtsstaatliche Verfolgung genauso wie die vorbehaltlose Unterstützung von Lehrern und Professoren, die sich dem Antisemitismus entgegenstellen.
Riecke verwies auf Vorfälle an Hochschulen wie in Berlin, wo ganze Hörsäle in einem antisemitischen Kontext besetzt worden seien. Wenn diesen Fehlentwicklungen nicht entgegengetreten werde, bleibe am Ende nur die Dokumentation von immer dramatischeren Statistiken.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- FDP-Landtagsfraktion fordert entschlosseneres Vorgehen gegen Antisemitismus in Schleswig-Holstein.
- Alarmierend, dass jüdische Community in Resignation verfällt und Übergriffe nicht meldet.
- Notwendigkeit einer konsequenten Verfolgung und Unterstützung von Lehrkräften gegen Antisemitismus betont.
Warum ist das wichtig?
- Notwendigkeit eines entschlossenen Vorgehens gegen Antisemitismus
- Erhalt der fundamentalen Prinzipien einer offenen Gesellschaft
- Schutz der jüdischen Community und Unterstützung gegen Antisemitismus
Wer ist betroffen?
- Jüdische Community
- Lehrer und Professoren
- Gesellschaft insgesamt
Zahlen/Fakten?
- FDP fordert entschlosseneres Vorgehen gegen Antisemitismus in Schleswig-Holstein
- Jüdische Community zeigt Resignation, schämt sich Übergriffe zu melden
- Vorfälle an Hochschulen wie in Berlin: Besetzung von Hörsälen im antisemitischen Kontext
Wie geht’s weiter?
- Entschlossenes Vorgehen gegen Antisemitismus fordern
- Konsequente rechtsstaatliche Verfolgung und Unterstützung für Lehrkräfte sicherstellen
- Fehlentwicklungen an Hochschulen aktiv entgegen treten
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