Kubicki: Brandmauer zur AfD ist keine Selbstverständlichkeit

28. Mai 2026
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Kubicki: Brandmauer zur AfD ist keine Selbstverständlichkeit

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Entwicklungen in Berlin: FDP und AfD

() – Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält ein Ende der Brandmauer zur AfD für eine „Selbstverständlichkeit“.

„Wir werden unsere eigenen Entscheidungen, unsere Anträge in Parlamenten nicht davon abhängig machen, wer zustimmt, weil wir das, was wir wollen, für richtig und gut halten“, sagte er den Sendern RTL und ntv. Die Brandmauer stehe auch nicht in der Verfassung. Damit unterstrich Kubicki die Position des designierten FDP-Generalsekretärs Martin , der am Donnerstag ein Ende der parlamentarischen Ausgrenzung der AfD gefordert hatte.

Er ärgere sich über zu viel Raum, den man der AfD einräume, so Kubicki. Er unterstrich, die Freien Demokraten würden ihre Auffassungen völlig unabhängig davon, was andere dazu sagten, in die Debatte bringen. Dann werde man sehen, wo Mehrheiten herkämen.

Der designierte Parteichef, der sich am Samstag auf dem FDP-Parteitag der Wahl stellt, will der AfD keine Stimmen „abjagen“. Die Ansage der FDP gehe an „vernünftige Menschen, die aus ihrem Leben etwas machen wollen, die sich nicht schämen wollen, wenn sie nach Mallorca in den Urlaub fliegen wollen und die sich auch nicht schämen wollen, wenn sie am Wochenende zu Hause grillen“. Das gehe den Staat nichts an und da sollten die Menschen auch in Ruhe gelassen werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolfgang Kubicki (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Wolfgang Kubicki fordert ein Ende der Brandmauer zur AfD.
  • Die FDP will ihre Entscheidungen unabhängig von Zustimmung anderer Parteien treffen.
  • Kubicki möchte keine Stimmen von der AfD abjagen und spricht sich für die Freiheit der Bürger aus.

Warum ist das wichtig?

  • Signalisiert eine Veränderung in der politischen Strategie der FDP gegenüber der AfD.
  • Betont die Unabhängigkeit der FDP bei politischen Entscheidungen.
  • Stärkt die Lesart von mehr politischer Konkurrenz und Diskussion im Parlament.

Wer ist betroffen?

  • FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki
  • designierter FDP-Generalsekretär Martin Hagen
  • die Wähler der FDP

Zahlen/Fakten?

  • Wolfgang Kubicki hält ein Ende der Brandmauer zur AfD für eine "Selbstverständlichkeit".
  • Kubicki will der AfD keine Stimmen "abjagen".
  • Der designierte FDP-Parteichef stellt sich am Samstag auf dem FDP-Parteitag zur Wahl.

Wie geht’s weiter?

  • Eigenständige Entscheidungen der FDP im Parlament treffen
  • Keine Ausgrenzung der AfD mehr
  • Ansatz, Mehrheiten unabhängig von anderen Parteien zu suchen
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