Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrswirtschaft: Flixtrain-Expansion in München
München () – Der Münchner Zug- und Fernbusbetreiber Flix will sein Angebot auf der Schiene im kommenden Jahr deutlich erweitern. Das berichtet der „Spiegel“. Die Zugsparte Flixtrain macht der Bahn im Fernverkehr seit 2018 Konkurrenz, allerdings nur auf ausgewählten Strecken und in überschaubarer Taktung. Das soll sich ändern.
Vergangenes Jahr hatte das Unternehmen den Kauf von bis zu 65 Zügen des spanischen Herstellers Talgo angekündigt, die von 2028 an geliefert werden sollen. Doch so lange will Flix mit der Expansion nicht warten. „Wir werden die Größe unseres Angebots bereits in den nächsten zwei Jahren bis zum Einsatz der neuen Talgo-Züge verdoppeln“, sagte Flix-Chef André Schwämmlein dem „Spiegel“. Man werde in einer höheren Taktung fahren und längere Züge einsetzen.
Erstmals nennt Flixtrain für 2027 Details. Auf der Strecke Berlin – Hamburg will das Unternehmen bis zu zehnmal täglich im Zwei-Stunden-Takt fahren und damit rund ein Drittel mehr Abfahrten pro Woche anbieten als bislang. Kunden kämen nun „nicht mehr in die Situation, dass sie gerne Flix nutzen möchten, aber zur gewünschten Zeit nur ein ICE fährt“, sagte Schwämmlein. Zwischen Hamburg und Köln will Flixtrain die Anzahl der Abfahrten pro Woche verdoppeln, ebenso auf der Strecke Berlin – Leipzig.
Einen größeren Sprung will das Unternehmen allerdings erst im Sommer 2028 wagen. Mit den neuen Talgo-Zügen wolle man „ein Hochfrequenznetz aufbauen, das alle deutschen Metropolen miteinander verbindet“, hatte Schwämmlein im Herbst angekündigt. Darunter dürfte auch die Flix-Heimatstadt München sein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flixtrain (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Flix plant, sein Schienenangebot bis 2027 deutlich zu erweitern.
- Bis zu zehnmal tägliche Verbindungen im Zwei-Stunden-Takt zwischen Berlin und Hamburg angekündigt.
- Einsatz neuer Talgo-Züge ab 2028 zur weiteren Expansion und Aufbau eines Hochfrequenznetzes.
Warum ist das wichtig?
- Erweiterung des Angebots im Fernverkehr fördert Konkurrenz zur Deutschen Bahn
- Verdopplung der Abfahrten erhöht Kundenkomfort und Flexibilität
- Aufbau eines Hochfrequenznetzes unterstützt die Verbindung deutscher Metropolen
Wer ist betroffen?
- Flixtrain-Nutzer
- Pendler zwischen Städten
- Reisende auf den betroffenen Strecken
Zahlen/Fakten?
- Verdopplung des Angebots in den nächsten zwei Jahren
- Bis zu zehnmal täglich im Zwei-Stunden-Takt auf der Strecke Berlin-Hamburg ab 2027
- Verdopplung der Abfahrten pro Woche zwischen Hamburg und Köln sowie Berlin-Leipzig
Wie geht’s weiter?
- Verdopplung des Angebots in den nächsten zwei Jahren bis zum Einsatz neuer Talgo-Züge
- Einführung eines Zwei-Stunden-Takts zwischen Berlin und Hamburg mit bis zu zehn Abfahrten täglich
- Ausbau des Netzwerks in 2028 für ein Hochfrequenznetz zwischen deutschen Metropolen
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