Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Wohnungsbau in Hamburg sinkt
Hamburg () – In Hamburg sind im vergangenen Jahr 5.976 neue Wohnungen fertiggestellt worden. Das hat die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen am Freitag mitgeteilt.
Die Zahl liegt unter dem Niveau der Vorjahre, was die Behörde auf die Folgen der Bau- und Immobilienkrise zurückführt.
Als Ursachen für den Rückgang nannte die Behörde stark gestiegene Baukosten, höhere Zinsen und erschwerte Finanzierungsbedingungen. Der Einbruch bei den Baugenehmigungen im Jahr 2023 wirke sich nun zeitversetzt auf die Fertigstellungen aus.
Seit 2011 seien in der Hansestadt insgesamt über 115.000 Wohnungen neu gebaut worden.
Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein zeigte sich zuversichtlich: Die aktuellen Genehmigungszahlen zeigten eine positive Entwicklung. Von Januar bis April dieses Jahres seien 2.344 neue Wohnungen genehmigt worden, ein Plus von 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe seien 2025 um über 30 Prozent gestiegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dächer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In Hamburg wurden 5.976 neue Wohnungen im vergangenen Jahr fertiggestellt.
- Die Zahl liegt unter dem Niveau der Vorjahre aufgrund gestiegener Baukosten und erschwerter Finanzierungsbedingungen.
- Von Januar bis April 2023 wurden 2.344 neue Wohnungen genehmigt, was einem Plus von 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der neu fertiggestellten Wohnungen aufgrund der Bau- und Immobilienkrise
- Steigende Baukosten und Zinsen erschweren die Finanzierung
- Positive Entwicklung bei Baugenehmigungen könnte zukünftige Fertigstellungen steigern
Wer ist betroffen?
- Bauunternehmen
- Investoren
- zukünftige Wohnungssuchende
Zahlen/Fakten?
- 5.976 neue Wohnungen 2022 fertiggestellt in Hamburg
- Über 115.000 Wohnungen seit 2011 neu gebaut
- 2.344 neue Wohnungen genehmigt von Januar bis April 2023, plus 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
Wie geht’s weiter?
- Positive Entwicklung bei Genehmigungen fortsetzen
- Steigerung der Auftragseingänge weiter fördern
- Rückgang der Fertigstellungen durch neue Maßnahmen entgegenwirken
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