Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitsrecht und Mitbestimmung in Berlin
Berlin () – Die Grünen-Bundestagsfraktion stellt sich gegen die Pläne der Bundesregierung zur Aufweichung des Acht-Stunden-Tages und fordert stattdessen mehr Mitbestimmung und Zeitsouveränität für Beschäftigte. Ein Antrag dazu soll an diesem Freitag im Bundestag beraten werden.
„Friedrich Merz redet hart arbeitende Menschen faul und zeigt damit, wie weit er sich von ihrer Lebensrealität entfernt hat“, sagte die zuständige Berichterstatterin der Fraktion, Ricarda Lang, dem „Politico“. Ein Kanzler, der das Land vor allem darüber definiere, wer zu wenig leistet, werde es nicht zusammenführen können, so Lang.
Der Achtstundentag sei kein Hindernis, sondern ein Schutzrahmen für gesundes Arbeiten, sagte Lang. Die im Koalitionsvertrag von Union und SPD vorgesehene Umstellung von täglichen auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten lehnen die Grünen ab. Stattdessen fordere die ehemalige Grünen-Chefin mehr Zeitsouveränität und mehr Mitbestimmung über Länge, Lage und Ort der Arbeit – aber ohne den Schutz der Beschäftigten aufzugeben. Der Antrag sieht dafür flexiblere Vollzeitmodelle zwischen 30 und 40 Wochenstunden, ein Recht auf Aufstockung der Arbeitszeit sowie einen Anspruch auf Homeoffice vor, sofern keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ricarda Lang (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Grünen-Bundestagsfraktion lehnt die Pläne der Bundesregierung zur Aufweichung des Acht-Stunden-Tages ab.
- Ricarda Lang kritisiert Friedrich Merz und fordert mehr Mitbestimmung und Zeitsouveränität für Beschäftigte.
- Ein Antrag zur Förderung flexibler Vollzeitmodelle und Homeoffice wird im Bundestag beraten.
Warum ist das wichtig?
- Schutz des Acht-Stunden-Tages für gesundes Arbeiten
- Förderung von Mitbestimmung und Zeitsouveränität für Beschäftigte
- Ablehnung der Umstellung auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte
- Grüne-Bundestagsfraktion
- Bundesregierung
Zahlen/Fakten?
- Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion im Bundestag
- Ablehnung der Umstellung von täglichen auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten
- Forderung nach flexibleren Vollzeitmodellen zwischen 30 und 40 Wochenstunden
Wie geht’s weiter?
- Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion wird im Bundestag beraten
- Forderung nach mehr Mitbestimmung und Zeitsouveränität für Beschäftigte
- Ablehnung der Umstellung auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten
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