Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Reflexionen nach der Wahl in Baden-Württemberg
Berlin () – Ex-Grünenchefin Ricarda Lang schreibt den Wahlerfolg von Cem Özdemir in Baden-Württemberg auch seiner Distanz zur eigenen Partei zu. Er habe wegen einer „Mischung aus Authentizität, Klarheit in den Positionen und einer gewissen Distanz zur eigenen Partei“ gewonnen, sagte Lang bei einer Veranstaltung des „Sterns“ am Donnerstagabend in Hamburg.
Das habe mit einer grundsätzlichen Skepsis der Bürger gegen Parteien zu tun.
„Die Leute haben gar kein Bock mehr auf Parteien“, sagte Lang. „Alles, was den Geruch des Parteisoldatentums hat, wird abgelehnt.“
Wo Politiker über „die Dogmatik der eigenen Partei hinausgehen“, würden sie Vertrauen und Wählerstimmen gewinnen.
Lang räumte auch ein, dass Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer beim Wahlsieg mitgeholfen habe. „Palmer hat eine Rolle gespielt, die geholfen hat“, sagte sie.
Ein Ministeramt in der Landesregierung stünde ihm trotzdem nicht zu. „Nein“, antwortete Lang auf eine entsprechende Frage.
„Ich treffe die Entscheidung nicht, aber das ist meine Einschätzung.“
Lang mahnte, dass sich CDU und Grüne nach dem Wahlkampf nun zusammenraufen müssten. Es habe sie „komplett irritiert“, dass beide Parteien auch nach dem Wahlabend noch diskutieren würden, „wer jetzt gemein zu wem war“, sagte Lang.
Sie habe sich gefragt: „Wen juckt`s?“ Lang warnte die Beteiligten vor einer „inzestuösen Nebelschau eines Politikbetriebs, der immer mehr um sich selbst kreist“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ricarda Lang (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ricarda Lang sieht den Wahlerfolg von Cem Özdemir in Baden-Württemberg als Ergebnis seiner Distanz zur eigenen Partei
- Sie betont die Skepsis der Bürger gegenüber Parteien
- Lang fordert CDU und Grüne auf, nach dem Wahlkampf zusammenzuarbeiten
Warum ist das wichtig?
- Authentizität und klare Positionen gewinnen Vertrauen der Wähler
- Distanz zur eigenen Partei kann positive Auswirkungen auf Wahlergebnisse haben
- Notwendigkeit für konstruktive Zusammenarbeit zwischen CDU und Grünen nach dem Wahlkampf
Wer ist betroffen?
- Cem Özdemir
- Ricarda Lang
- Boris Palmer
Zahlen/Fakten?
- Ricarda Lang sieht Erfolgsfaktor für Cem Özdemir in Distanz zur eigenen Partei.
- Zuspruch von Bürgern aufgrund Skepsis gegenüber Parteien.
- Boris Palmer trug beim Wahlsieg bei, aber kein Ministeramt für ihn.
Wie geht’s weiter?
- Politiker sollten über die Dogmatik ihrer Parteien hinausgehen, um Vertrauen zu gewinnen.
- CDU und Grüne müssen sich nach dem Wahlkampf zusammenraufen.
- Diskussionen über persönliche Angriffe sind wenig zielführend.
- EU-Rat fordert Stopp der Angriffe auf Energieanlagen in Nahost - 19. März 2026
- KORREKTUR: Freiburg im Europa-League-Viertelfinale - 19. März 2026
- Europa League: Stuttgart scheidet gegen FC Porto aus - 19. März 2026
