Lang sieht Distanz zur Partei als Teil von Özdemirs Erfolgsrezept

12. März 2026
1 min Lesezeit

Lang sieht Distanz zur Partei als Teil von Özdemirs Erfolgsrezept

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Reflexionen nach der Wahl in Baden-Württemberg

() – Ex-Grünenchefin Ricarda Lang schreibt den Wahlerfolg von Cem Özdemir in auch seiner Distanz zur eigenen Partei zu. Er habe wegen einer „Mischung aus Authentizität, Klarheit in den Positionen und einer gewissen Distanz zur eigenen Partei“ gewonnen, sagte Lang bei einer Veranstaltung des „Sterns“ am Donnerstagabend in .

Das habe mit einer grundsätzlichen Skepsis der Bürger gegen Parteien zu tun.

„Die Leute haben gar kein Bock mehr auf Parteien“, sagte Lang. „Alles, was den Geruch des Parteisoldatentums hat, wird abgelehnt.“

Wo Politiker über „die Dogmatik der eigenen Partei hinausgehen“, würden sie Vertrauen und Wählerstimmen gewinnen.

Lang räumte auch ein, dass Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer beim Wahlsieg mitgeholfen habe. „Palmer hat eine Rolle gespielt, die geholfen hat“, sagte sie.

Ein Ministeramt in der Landesregierung stünde ihm trotzdem nicht zu. „Nein“, antwortete Lang auf eine entsprechende Frage.

„Ich treffe die Entscheidung nicht, aber das ist meine Einschätzung.“

Lang mahnte, dass sich CDU und Grüne nach dem Wahlkampf nun zusammenraufen müssten. Es habe sie „komplett irritiert“, dass beide Parteien auch nach dem Wahlabend noch diskutieren würden, „wer jetzt gemein zu wem war“, sagte Lang.

Sie habe sich gefragt: „Wen juckt`s?“ Lang warnte die Beteiligten vor einer „inzestuösen Nebelschau eines Politikbetriebs, der immer mehr um sich selbst kreist“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ricarda Lang (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ricarda Lang sieht den Wahlerfolg von Cem Özdemir in Baden-Württemberg als Ergebnis seiner Distanz zur eigenen Partei
  • Sie betont die Skepsis der Bürger gegenüber Parteien
  • Lang fordert CDU und Grüne auf, nach dem Wahlkampf zusammenzuarbeiten

Warum ist das wichtig?

  • Authentizität und klare Positionen gewinnen Vertrauen der Wähler
  • Distanz zur eigenen Partei kann positive Auswirkungen auf Wahlergebnisse haben
  • Notwendigkeit für konstruktive Zusammenarbeit zwischen CDU und Grünen nach dem Wahlkampf

Wer ist betroffen?

  • Cem Özdemir
  • Ricarda Lang
  • Boris Palmer

Zahlen/Fakten?

  • Ricarda Lang sieht Erfolgsfaktor für Cem Özdemir in Distanz zur eigenen Partei.
  • Zuspruch von Bürgern aufgrund Skepsis gegenüber Parteien.
  • Boris Palmer trug beim Wahlsieg bei, aber kein Ministeramt für ihn.

Wie geht’s weiter?

  • Politiker sollten über die Dogmatik ihrer Parteien hinausgehen, um Vertrauen zu gewinnen.
  • CDU und Grüne müssen sich nach dem Wahlkampf zusammenraufen.
  • Diskussionen über persönliche Angriffe sind wenig zielführend.
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