Borken erhält 6,1 Millionen Euro für Abwasserwärme-Projekt

21. Mai 2026
1 min Lesezeit

Borken erhält 6,1 Millionen Euro für Abwasserwärme-Projekt

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Umweltprojekte in Borken fördern Nahwärme

Borken () – Die Stadt Borken, der Kreis Borken und die Stadtwerke Borken haben vom Bundesumweltministerium Fördermittel in Höhe von rund 6,1 Millionen Euro für den Aufbau eines kalten Nahwärmenetzes erhalten. Das teilten die Beteiligten am Donnerstag mit.

Das Netz soll mit Wärme aus gereinigtem Abwasser gespeist werden und öffentliche Liegenschaften versorgen.

Das Projekt sieht vor, im Ablauf der Kläranlage einen Wärmetauscher zu installieren. Das gereinigte Abwasser hat selbst im Winter eine Temperatur von mindestens zehn Grad Celsius.

Die entnommene Wärme soll über ein kaltes Nahwärmenetz zur Kläranlage, zum Kreishaus, zur Jodocus-Nünning-Gesamtschule und zu weiteren zentralen Einrichtungen transportiert werden. Dort sollen Großwärmepumpen mit Pufferspeichern installiert werden, um die Gebäude klimafreundlich zu beheizen.

Die Gesamtinvestitionskosten für das Vorhaben werden auf rund 10,5 Millionen Euro brutto geschätzt.

Nach Abzug der Fördermittel verbleibt ein Eigenanteil von rund 4,4 Millionen Euro. Das Projekt soll bis Sommer 2030 umgesetzt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wasserrohre (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Stadt Borken erhält 6,1 Millionen Euro Fördermittel für kaltes Nahwärmenetz
  • Netz wird mit Wärme aus gereinigtem Abwasser betrieben
  • Projekt soll bis Sommer 2030 umgesetzt werden

Warum ist das wichtig?

  • Förderung für nachhaltige Wärmeversorgung
  • Nutzung von gereinigtem Abwasser zur Energiegewinnung
  • Klimafreundliche Heizlösungen für öffentliche Einrichtungen

Wer ist betroffen?

  • Stadt Borken
  • Kreis Borken
  • Stadtwerke Borken

Zahlen/Fakten?

  • Fördermittel von rund 6,1 Millionen Euro erhalten
  • Gesamtinvestitionskosten von rund 10,5 Millionen Euro brutto
  • Eigenanteil nach Abzug der Fördermittel von rund 4,4 Millionen Euro

Wie geht’s weiter?

  • Installation eines Wärmetauschers in der Kläranlage
  • Umsetzung des Projekts bis Sommer 2030
  • Transport der Wärme zu zentralen Einrichtungen
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