Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Kubicki und die FDP-Diskussion in Berlin
Berlin () – Der SPD-Politiker Ralf Stegner nimmt den Kandidaten für den FDP-Vorsitz, Wolfgang Kubicki, gegen den Vorwurf in Schutz, er wolle aus der Partei eine zweite AfD machen.
Kubicki sei kein Rechtspopulist, aber er spiele den Rechtspopulisten, sagte Stegner der „Süddeutschen Zeitung“. Kubicki biege manchmal zwar falsch ab, sei aber ein fester Anhänger des Rechtsstaats. Einen Rechtspopulisten zu spielen, verursache einen Schaden, der Nutzen könnte aber überwiegen, so Stegner. Gäbe es mehr Politiker mit der Leidenschaft von Kubicki in anderen Parteien, wäre die AfD vielleicht etwas kleiner.
Wählt die FDP Kubicki kommende Woche zum Vorsitzenden, glaubt Stegner an ein Comeback der Liberalen. Kubicki habe der FDP in Schleswig-Holstein immer zwei, drei Prozentpunkte zusätzlich gebracht. Stegner traut Kubicki diesem Effekt auch bundesweit zu. „Die brauchen ja nicht viel, um über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolfgang Kubicki (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ralf Stegner verteidigt Wolfgang Kubicki gegen Vorwurf, er wolle FDP zur AfD machen.
- Stegner bezeichnet Kubicki als Rechtspopulisten im Spiel und sieht ihn als Anhänger des Rechtsstaats.
- Er erwartet von Kubicki ein Comeback der FDP und mögliche Stimmengewinne bundesweit.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der FDP durch Kubicki könnte politische Landschaft beeinflussen
- Mögliche Verringerung des Einflusses der AfD
- Bedeutung von leidenschaftlichen Politikern für Parteientwicklung
Wer ist betroffen?
- Ralf Stegner
- Wolfgang Kubicki
- FDP-Mitglieder
Zahlen/Fakten?
- Kubicki hat der FDP in Schleswig-Holstein zwei bis drei Prozentpunkte zusätzlich gebracht
- Stegner glaubt an ein Comeback der FDP unter Kubicki
- FDP benötigt nicht viel, um die Fünf-Prozent-Hürde zu überschreiten
Wie geht’s weiter?
- Wählt die FDP Kubicki zum Vorsitzenden, könnte ein Comeback der Liberalen bevorstehen.
- Kubicki könnte bundesweit ähnliche Effekte wie in Schleswig-Holstein erzielen.
- FDP benötigt nur einen kleinen Stimmenzuwachs, um über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen.
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