Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energieprojekt vor Schottlands Küste
Hannover () – Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat die Auslegung von Antragsunterlagen für die Erschließung des Öl- und Gasfeldes „Kyla“ vor der schottischen Küste bekannt gegeben. Das teilte das LBEG am Dienstag mit.
Das britische Unternehmen Serica Energy Chinook Limited plant eine horizontale Bohrung im zentralen Teil der Nordsee, rund 196 Kilometer vor Peterhead an der schottischen Ostküste.
Da das Projekt in der Nähe der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) liegt, ist eine grenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen. Das LBEG fungiert dabei als koordinierende Behörde.
Die Unterlagen sind online auf der LBEG-Webseite und im UVP-Portal einsehbar.
Stellungnahmen können bis zum 19. Juni unter der Referenz „ES/2025/02“ direkt an die britische Behörde gesendet werden. Die endgültige Genehmigung des Projekts liegt bei der britischen Oil and Gas Authority, nach Zustimmung des Ministers für Energiesicherheit und Netto-Null-Emissionen.
