Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: DAX unter Druck in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Dienstag nach einem schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag deutlich im Minus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.110 Punkten berechnet, 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
Am unteren Ende der Kursliste fanden sich die Aktien von Rheinmetall, Zalando und Münchener Rück wieder. Zulegen konnten dagegen unter anderem die Papiere von Bayer, Symrise und Merck.
„Die Marktteilnehmer wurden am Dienstag mit einer weiterhin ungelösten Situation im Iran-Krieg konfrontiert und der Hoffnung, dass es nun zu weiteren Vermittlungsversuchen anderer Staaten kommen könnte“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow.
„Zudem liefen sowohl die Verbraucherpreise für Deutschland über die Ticker als auch der ZEW-Index. Die Verbraucherpreise fielen mit einem Zuwachs von 2,9 Prozent wie erwartet aus. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Mai kamen mit -10,2 Punkten leicht über den Erwartungen von -19,5 Punkten“, erklärte der Analyst. „Die Befragung wurde im Umfeld von Waffenstillstandserwartungen zwischen den USA und dem Iran getätigt und muss relativiert werden.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1748 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8512 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.701 US-Dollar gezahlt (-0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 128,65 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 107,10 US-Dollar, das waren 2,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anzeigetafel in der Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Dax blieb nach schwachem Start deutlich im Minus und fiel auf rund 24.110 Punkte.
- Aktien von Rheinmetall, Zalando und Münchener Rück waren am unteren Ende der Kursliste.
- Euro schwächer, Goldpreis sank, Ölpreis stieg stark um 2,8 Prozent.
Warum ist das wichtig?
- Marktentwicklung beeinflusst durch geopolitische Unsicherheiten wie den Iran-Konflikt
- Wirtschaftsdaten (Verbraucherpreise, ZEW-Index) zeigen aktuelle Marktlage und Verbraucherstimmung
- Wechselkursentwicklungen und Rohstoffpreise sind wichtige Indikatoren für wirtschaftliche Stabilität
Wer ist betroffen?
- Marktteilnehmer im Dax
- Verbraucher in Deutschland
- Anleger und Investoren
Zahlen/Fakten?
- Dax fiel auf circa 24.110 Punkte (-1,0%).
- Verbraucherpreise in Deutschland stiegen um 2,9%.
- ZEW-Konjunkturerwartungen für Mai bei -10,2 Punkten (erwartet: -19,5 Punkte).
- Euro kostete 1,1748 US-Dollar.
- Goldpreis bei 4.701 US-Dollar (-0,7%).
- Ölpreis für Brent bei 107,10 US-Dollar (+2,8%).
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Entwicklung im Iran-Konflikt
- Analyse der Verbraucherpreise und ZEW-Index-Ergebnisse
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