Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Frauenengagement im Sächsischen Landtag
Dresden () – Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag hat am Montagabend zum 27. Mal ihren Frauenpreis verliehen. Das teilte die Fraktion mit.
Der mit insgesamt 1.000 Euro dotierte Preis würdigt in diesem Jahr Frauen, die sich in besonderer Weise für andere Frauen einsetzen. Aus 21 Bewerbungen wählte eine Jury vier Preisträgerinnen aus.
Den ersten Platz belegt Maria Rosenblatt.
Sie wurde für ihr langjähriges Engagement im Kinder- und Frauenschutz ausgezeichnet. Als Kinderschutzkoordinatorin im Childhood-Haus Leipzig sowie durch ihre ehrenamtliche Arbeit beim Weißen Ring begleitet sie Frauen und Kinder in Gewalt- und Krisensituationen.
Auf Platz zwei folgt Grit Jandura, die das Frauenförderwerk in Dresden leitet und zahlreiche Projekte zur Unterstützung von Frauen und Alleinerziehenden verantwortet. Den dritten Platz erhielt Bettina Schneider, die sich seit Jahren für die Rechte von Frauen und Kindern einsetzt und Betroffene häuslicher und institutioneller Gewalt unterstützt.
Einen Sonderpreis bekam die Hebamme Maria Sobczyk für ihren Einsatz in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Sophie Koch, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Jurymitglied, sagte: „Alle Nominierten leisten Herausragendes. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen.
Mit dem Frauenpreis machen wir sichtbar, was oft im Verborgenen geschieht: Frauen stärken Frauen – Tag für Tag, mit Mut, Fachlichkeit und großem persönlichen Einsatz.“ Mit dem Frauenpreis setze die Fraktion ein Zeichen für Solidarität, Schutz und Selbstbestimmung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag verlieh ihren Frauenpreis zum 27. Mal.
- Preis für Frauen, die sich in besonderer Weise für andere Frauen einsetzen; vier Preisträgerinnen ausgezeichnet.
- Erster Platz: Maria Rosenblatt, Kinder- und Frauenschutz; zweiter Platz: Grit Jandura, Frauenförderwerk; dritter Platz: Bettina Schneider, Rechte von Frauen und Kindern.
Warum ist das wichtig?
- Würdigung des Engagements von Frauen zur Unterstützung anderer Frauen
- Sichtbarmachung von häufig unsichtbarer Arbeit im Bereich Frauenrechte und -schutz
- Stärkung von Solidarität, Schutz und Selbstbestimmung in der Gesellschaft
Wer ist betroffen?
- Frauen, die sich für andere Frauen einsetzen
- Kinder und Frauen in Gewalt- und Krisensituationen
- Alleinerziehende
Zahlen/Fakten?
- Preisgeld von 1.000 Euro
-
- Verleihung des Frauenpreises
- 21 Bewerbungen, 4 Preisträgerinnen ausgewählt
Wie geht’s weiter?
- Förderung der Preisträgerinnen durch öffentliche Anerkennung
- Weiterführende Projekte zur Unterstützung von Frauen in Sachsen
- Stärkung des Netzwerks für Frauen in Krisensituationen
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