Grüne sehen keinen Anlass für Nachtragshaushalt in Niedersachsen

11. Mai 2026
1 min Lesezeit

Grüne sehen keinen Anlass für Nachtragshaushalt in Niedersachsen

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Niedersachsen: Haushaltslage und Kommunale Finanzen

() – Die niedersächsischen Grünen haben sich gegen einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr ausgesprochen. Trotz geringerer Steuereinnahmen sei die finanzielle Lage des Landes stabil, sagte der haushaltspolitische Sprecher Andreas Hoffmann am Montag.

Grundlage ist die aktuelle Steuerschätzung des Finanzministeriums.

„Niedersachsens Finanzen bleiben trotz rückläufiger Einnahmeerwartungen insgesamt gesehen stabil“, so Hoffmann. Dies sei der umsichtigen Planung von Finanzminister Gerald Heere zu verdanken.

Dank guter Vorsorge bleibe ein Nachtragshaushalt in diesem Jahr vorläufig erspart. Die Landesregierung könne mit klaren Prioritäten und gezielten Investitionen die Weichen für die Zukunft stellen.

Kritik übte Hoffmann hingegen an der Haushaltslage der Städte und Gemeinden.

Ein veranschlagtes Minus von 370 Millionen Euro für das laufende Jahr treffe die ohnehin notleidenden Kommunen hart. Ursache seien unter anderem „Steuergeschenke“ wie die gesenkte Gastrosteuer.

Das Unterstützungspaket der Bundesregierung für Länder und Kommunen in Höhe von einer Milliarde Euro, aus dem Niedersachsens Kommunen 23 Millionen Euro erhalten sollen, bezeichnete Hoffmann als „einen Witz“. Das Land allein könne die Finanzlöcher nicht schließen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Landtag von (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die niedersächsischen Grünen lehnen einen Nachtragshaushalt für 2023 ab.
  • Trotz rückläufiger Steuereinnahmen bleibt die finanzielle Lage des Landes stabil.
  • Kritik an der Haushaltslage der Städte und Gemeinden wegen eines veranschlagten Minus von 370 Millionen Euro.

Warum ist das wichtig?

  • Stabilität der niedersächsischen Finanzen trotz rückläufiger Einnahmen
  • Umfassende Planung und Vorsorge helfen, Nachtragshaushalt zu vermeiden
  • Kritik an der schwierigen Haushaltslage der Kommunen und unzureichender Unterstützung durch Bund

Wer ist betroffen?

  • Kommunen
  • Städte
  • Landesregierung

Zahlen/Fakten?

  • Minus von 370 Millionen Euro für Städte und Gemeinden
  • 23 Millionen Euro Unterstützung aus einem Milliardensummen-Paket der Bundesregierung

Wie geht’s weiter?

  • Niedersächsische Grünen bleiben bei stabilen Finanzen ohne Nachtragshaushalt.
  • Prioritäten und gezielte Investitionen für die Zukunft setzen.
  • Kritik an der Haushaltslage der Kommunen; Unterstützung durch die Bundesregierung als unzureichend.
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