Erweiterung der Sperrzonen in Netphen-Grissenbach

9. Mai 2026
1 min Lesezeit

Erweiterung der Sperrzonen in Netphen-Grissenbach

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Landwirtschaft: Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest in NRW

Netphen () – Das Land hat die Sperrzonen I und II in den Kreisen -Wittgenstein, Olpe und Hochsauerlandkreis erweitert. Dies teilte das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit.

Grund für die Erweiterung ist ein tot aufgefundenes Wildschwein in Netphen-Grissenbach, das an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendet ist. Zudem wurden am 7. Mai 2026 drei weitere tote Wildschweine in der Nähe entdeckt, bei denen das ASP-Virus nachgewiesen wurde.

Das Ministerium steht in engem Austausch mit den betroffenen Kreisen sowie den Bundesländern, dem Bund und der EU. Die neue Ausdehnung der Sperrzonen wird auch Anpassungen bei geplanten Zaunbaumaßnahmen nach sich ziehen.

Die Behörden bitten die Bevölkerung, tot aufgefundene Tiere umgehend beim zuständigen Kreisveterinäramt zu melden, das die Bergung übernimmt. Die geltenden Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der ASP müssen strikt befolgt werden, darunter das Verbot, Straßen und offizielle Wanderwege zu verlassen, sowie das Anleinen von Hunden.

Seit dem ersten Nachweis der ASP in Nordrhein-Westfalen im Juni 2025 sind rund 620 Wildschweine in den betroffenen Kreisen positiv getestet worden.

Bisher sind keine Hausschweinebestände betroffen. Die Schutzmaßnahmen umfassen auch eine intensive Bejagung des Schwarzwildes und das Aufstellen von Wildschweinfallen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Warnschild für Afrikanische Schweinepest (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Erweiterung der Sperrzonen I und II in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Olpe und Hochsauerlandkreis
  • Tot aufgefundenes Wildschwein in Netphen-Grissenbach an Afrikanischer Schweinepest gestorben
  • Seit Juni 2025 rund 620 positive Nachweise bei Wildschweinen in den betroffenen Kreisen

Warum ist das wichtig?

  • Erweiterung der Sperrzonen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) schützt Wild- und Hausschweinebestände.
  • Aktive Mitwirkung der Bevölkerung ist erforderlich zur frühzeitigen Meldung von toten Tieren, um weitere Ausbreitung zu verhindern.
  • Strikte Einhaltung der Schutzmaßnahmen ist entscheidend für die Eindämmung der ASP und den Schutz der Tierbestände.

Wer ist betroffen?

  • Wildschweine
  • Bevölkerung
  • zuständiges Kreisveterinäramt

Zahlen/Fakten?

  • Erweiterung der Sperrzonen I und II in NRW
  • 620 Wildschweine positiv auf ASP getestet seit Juni 2025
  • drei tote Wildschweine am 7. Mai 2026 entdeckt

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Sperrzonen werden eingerichtet und angepasst.
  • Bevölkerung wird aufgefordert, tot gefundene Tiere zu melden.
  • Schutzmaßnahmen müssen strikt befolgt werden.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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