Afrikanische Schweinepest: Neuer Kadaverfund bei Netphen im Kreis Siegen-Wittgenstein

2. Mai 2026
1 min Lesezeit

Afrikanische Schweinepest: Neuer Kadaverfund bei Netphen im Kreis Siegen-Wittgenstein

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Landwirtschaftliche Herausforderungen in Siegen-Wittgenstein

Netphen () – Im Kreis -Wittgenstein ist ein weiterer Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein bestätigt worden. Das hat das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Samstag mitgeteilt.

Der Kadaver eines Überläufers wurde bei Netphen-Grissenbach gefunden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) habe den Verdachtsfall bestätigt.

Der Fundort liegt außerhalb der Sperrzone II, aber innerhalb der Sperrzone I. Er ist rund zehn Kilometer von anderen positiven Funden im Kerngebiet und etwa fünf Kilometer von der Landesgrenze zu entfernt.

Nach Angaben des Ministeriums gibt es bislang keine weiteren ASP-positiven Wildschweine in der Nähe des Totfundes. Seit dem Erstfall im Juni 2025 bei Kirchhundem im Kreis Olpe wurden landesweit über 45.000 Tiere negativ getestet, rund 600 Tiere positiv – alle in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und dem Hochsauerlandkreis.

Suchteams der ASP-Kadaver-Suchhundestaffel des Landes und Einsatzkräfte des Kreises Siegen-Wittgenstein suchen nun verstärkt an der Fundstelle, auch mit Drohnen, nach weiteren verendeten Wildschweinen.

Ministerin Silke Gorißen appellierte an die Bevölkerung, die Schutzmaßnahmen der Allgemeinverfügungen einzuhalten, das Wegegebot im Wald zu beachten und Hunde im betroffenen Gebiet anzuleinen. Das Ministerium steht zum weiteren Vorgehen im Austausch mit den beteiligten Kreisen, den Nachbarländern Hessen und sowie dem Bund.

Die Zaunbaumaßnahmen werden fortgesetzt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Warnschild für Afrikanische Schweinepest (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Neuer Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschwein im Kreis Siegen-Wittgenstein bestätigt
  • Kadaver eines Überläufers in Netphen-Grissenbach gefunden
  • Suchteams suchen verstärkt nach weiteren verendeten Wildschweinen in der Nähe des Fundorts

Warum ist das wichtig?

  • Kontrolle der Afrikanischen Schweinepest wichtig für Tiergesundheit und Landwirtschaft
  • Schutzmaßnahmen notwendig zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung
  • Kooperative Maßnahmen zwischen verschiedenen Behörden und Ländern erforderlich

Wer ist betroffen?

  • Wildschweine
  • Bevölkerung des betroffenen Gebiets
  • Beteiligte Kreise und Nachbarländer

Zahlen/Fakten?

  • Ein weiterer Fall von Afrikanischer Schweinepest bei einem Wildschwein im Kreis Siegen-Wittgenstein bestätigt.
  • Rund 600 positive Funde seit dem Erstfall im Juni 2025.
  • Über 45.000 Tiere landesweit negativ getestet.

Wie geht’s weiter?

  • Verstärkter Einsatz von Suchteams und Drohnen an der Fundstelle
  • Appell an die Bevölkerung, Schutzmaßnahmen einzuhalten
  • Fortsetzung der Zaunbaumaßnahmen
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