Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landwirtschaftliche Entwicklungen in Sachsen
Bautzen () – Die EU-Kommission hat die letzte Sperrzone für die Afrikanische Schweinepest im Landkreis Bautzen aufgehoben. Das teilte die sächsische Verwaltung am Dienstag mit.
Damit sind in dem Gebiet, wo zuletzt im Februar 2025 ein Fall nachgewiesen wurde, nun alle Beschränkungen für Jagd und Landwirtschaft gefallen.
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) wertete die Aufhebung als besonderen Erfolg, da das Gebiet durch ehemalige Braunkohletagebaue schwer zugänglich sei. Ihr Dank gelte allen Beteiligten vor Ort.
Seit dem 5. Februar gilt Sachsen offiziell als ASP-frei, nachdem ein Jahr lang keine neuen Fälle mehr aufgetreten waren. Die intensive Überwachung durch Probenahme bei Wildschweinen wird jedoch fortgesetzt.
Der Rückbau der errichteten Schutzzäune schreitet voran.
Von ursprünglich 830 Kilometern Zaun sind bereits etwa 500 Kilometer entfernt worden. Einzig ein Schutzkorridor entlang der polnischen Grenze bleibt als Sperrzone bestehen, solange es in Polen noch ASP-Fälle gibt.
Für die Bekämpfung der Tierseuche hat der Freistaat Sachsen insgesamt rund 60 Millionen Euro aufgewendet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wildschwein (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU-Kommission hebt letzte Sperrzone für Afrikanische Schweinepest im Landkreis Bautzen auf.
- Sachsen gilt seit Februar offiziell als ASP-frei.
- Rückbau der Schutzzäune läuft, 500 Kilometer bereits entfernt.
Warum ist das wichtig?
- Aufhebung der Sperrzone fördert Jagd und Landwirtschaft in der Region
- Bestätigung des ASP-freien Status stärkt regionale Wirtschaft und Tierhaltung
- Fortsetzung der Überwachung sichert Prävention gegen mögliche zukünftige Ausbrüche
Wer ist betroffen?
- Jagd- und Landwirtschaft in Sachsen
- Beteiligte vor Ort
- Wildschweine
Zahlen/Fakten?
- Letzte Sperrzone für Afrikanische Schweinepest im Landkreis Bautzen aufgehoben
- Sachsen gilt seit 5. Februar offiziell als ASP-frei
- Freistaat Sachsen hat rund 60 Millionen Euro für Bekämpfung aufgewendet
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der intensiven Überwachung durch Probenahme bei Wildschweinen
- Rückbau der Schutzzäune wird weiter vorangetrieben
- Schutzkorridor entlang der polnischen Grenze bleibt bestehen solange in Polen ASP-Fälle auftreten
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