Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik in Berlin: Entlastungsprämie abgelehnt
Berlin () – Nach der Ablehnung der sogenannten „Entlastungsprämie“ durch den Bundesrat hält die Bundesregierung an ihrem Vorhaben fest. „Weitere Verfahrensschritte werden jetzt geklärt“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag in Berlin.
Dazu würden auch erneut „Gespräche“ mit den Ländern erfolgen. Es sei der Bundesregierung wichtig, die Arbeitnehmer „in dieser schwierigen Situation“ zu entlasten. Man sei weiterhin von der Maßnahme überzeugt. Inwieweit der Bund von der Ablehnung durch die Länder überrascht wurde, ließ Meyer offen. Man habe aus aber den vorherigen Gesprächen mit den Ländern deren Position natürlich gekannt, räumte er ein.
Die Koalition aus Union und SPD wollte Arbeitgebern die Möglichkeit geben, im Zeitraum bis Ende 2027 bis zu 1.000 Euro zusätzlich steuer- und abgabenfrei an ihre Arbeitnehmer auszuzahlen. Der Bundesrat hatte das Vorhaben in seiner Sitzung am Freitag abgelehnt, weil die Länder erhebliche Steuerausfälle fürchten.
Zuvor hatte es aber auch Kritik von Arbeitgebern gegeben, die sich unter Druck gesetzt und nicht in der Lage sehen, eine zusätzliche Prämie an ihre Angestellten zu zahlen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesrat hat die "Entlastungsprämie" abgelehnt.
- Bundesregierung plant weitere Verfahrensschritte und Gespräche mit den Ländern.
- Arbeitgeber äußern Bedenken, zusätzliche Prämien auszuzahlen.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der Arbeitnehmer in schwierigen Zeiten
- Potentielle Entlastung für Bürger durch finanzielle Maßnahmen
- Koalitionspolitik und Abstimmung zwischen Bund und Ländern
Wer ist betroffen?
- Arbeitnehmer
- Arbeitgeber
- Länder
Zahlen/Fakten?
- Bis zu 1.000 Euro steuer- und abgabenfrei für Arbeitnehmer bis Ende 2027 vorgesehen
- Ablehnung der "Entlastungsprämie" durch den Bundesrat
- Länder fürchten erhebliche Steuerausfälle
Wie geht’s weiter?
- Weitere Verfahrensschritte werden geklärt
- Gespräche mit den Ländern werden erneut erfolgen
- Bundesregierung bleibt von der Maßnahme überzeugt
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