Regierungssprecher zu Grönland: "Wir lassen uns nicht erpressen"

23. Januar 2026
1 min Lesezeit

Regierungssprecher zu Grönland: "Wir lassen uns nicht erpressen"

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Deutschlands Engagement in Arktisfragen

() – Im Streit um Grönland ist die deutsche Bundesregierung mit der Geschlossenheit Europas zufrieden. „Wir haben eben auch klar gemacht, dass wir uns an dieser Stelle nicht erpressen lassen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag auf Anfrage der in Berlin.

„Die Geschlossenheit Europas war hier richtig und ist vielleicht auch eine Blaupause für die Zukunft.“ sei im Vorfeld der Gespräche zwischen dem US-Präsidenten und Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos „in verschiedenen Konstellationen beteiligt“ gewesen.

Insgesamt zeigte sich der Regierungssprecher erleichtert mit dem Verhandlungsergebnis, nachdem Trump die ursprünglich für 1. Februar gegen , Deutschland und andere europäische Staaten angekündigten Strafzölle abgesagt hatte. „Wir hätten uns auch ein paar andere Szenarien vorstellen können, wie es weitergegangen wäre“, sagte Meyer dazu auf dts-Anfrage.

Gleichzeitig kündigte der Regierungssprecher ein weiteres Engagement Deutschlands an, sowohl politisch als auch militärisch. „Als sicherheitspolitischer Akteur bringen wir uns auch als Deutschland natürlich aktiv in die Diskussion weiter ein“, sagte Meyer. Und: „Wir unterstützen alle Initiativen, die die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik im Nato-Rahmen entsprechend auch stärken werden.“ Dabei verwies er auf die „Erkundungsmission“ auf Grönland, an der Deutschland mit einem guten Dutzend Soldaten beteiligt war. Für Details zu einem weiteren deutschen Beitrag sei es jetzt aber noch zu früh.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schild mit der Aufschrift „Greenland is not for sale“ am 19.01.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Deutsche Bundesregierung zeigt sich mit Geschlossenheit Europas im Grönland-Streit zufrieden.
  • Trump sagt ursprünglich angekündigte Strafzölle gegen Dänemark und andere europäische Staaten ab.
  • Deutschland kündigt weiteres politisches und militärisches Engagement in der Arktis an.

Warum ist das wichtig?

  • Geschlossenheit Europas stärkt politische Verhandlungen und Diplomatie.
  • Absage von Strafzöllen durch Trump entlastet europäische Staaten.
  • Aktives Engagement Deutschlands fördert Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik.

Wer ist betroffen?

  • Deutsche Bundesregierung
  • EU-Mitgliedsstaaten
  • US-Präsident und Nato-Generalsekretär

Zahlen/Fakten?

  • Deutschland unterstützt Initiativen zur Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik.
  • Deutschland war mit einem guten Dutzend Soldaten an der Erkundungsmission auf Grönland beteiligt.
  • Trump sagte Strafzölle gegen Dänemark, Deutschland und andere europäische Staaten ab.

Wie geht’s weiter?

  • Deutschland engagiert sich weiterhin politisch und militärisch in der Arktis.
  • Unterstützung von Initiativen zur Stärkung der Sicherheit im Nordatlantik.
  • Details zu weiteren deutschen Beiträgen stehen noch aus.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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