Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik in Schleswig-Holstein: SPD lehnt Antrag ab
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein hat einen Antrag der FDP zur Entlastung des Mittelstands abgelehnt. Das hat der Abgeordnete Kianusch Stender am Donnerstag im Landtag mitgeteilt.
Stender kritisierte die Forderungen nach pauschalen Steuersenkungen und steuerfreien Überstunden als falsche Diagnose für die wirtschaftlichen Probleme des Landes.
Stattdessen setze die SPD auf Investitionen in Infrastruktur, günstige Energiepreise und die Stärkung der Fachkräftebasis. Konkret schlug Stender eine eigene Strompreiszone für den Norden vor, damit der Mittelstand von günstigem Grünstrom profitiere.
Zudem forderte er ein Bundestariftreuegesetz, um bei öffentlichen Aufträgen faire Löhne durchzusetzen. Die von der FDP vorgeschlagenen Steuergeschenke nach dem Gießkannenprinzip lehnte er ab.
Die größte Gefahr für den Wirtschaftsstandort sei Stillstand bei Investitionen und Modernisierung, so Stender.
Ein pauschales Bürokratiemoratorium, wie von der FDP gefordert, lehne die SPD ab. Notwendig sei ein Staat, der ermögliche, beschleunige und investiere.
Die Rede kann als Video in der Mediathek des Landtags abgerufen werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
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- SPD setzt auf Investitionen in Infrastruktur und günstige Energiepreise.
- Stender kritisiert pauschale Steuersenkungen als falsche Diagnose für wirtschaftliche Probleme.
Warum ist das wichtig?
- Ablehnung pauschaler Steuersenkungen zur zielgerichteten Unterstützung des Mittelstands
- Fokus auf Infrastrukturinvestitionen und faire Löhne zur Stärkung der Wirtschaft
- Verhinderung von Stillstand bei Investitionen als Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung
Wer ist betroffen?
- Mittelstand
- Fachkräfte
- öffentliche Auftragnehmer
Zahlen/Fakten?
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Wie geht’s weiter?
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- Vorschlag für eigene Strompreiszone für den Norden
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