Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Fachkräftesicherung in Sachsen fördern
Dresden () – Das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) hat einen neuen Online-Wegweiser für Unternehmen veröffentlicht, die Geflüchtete einstellen wollen. Das teilte das ZEFAS am Sonntag mit.
Hintergrund ist der zunehmende Fachkräftemangel in Sachsen, der sich laut Bevölkerungsmonitor in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. Demnach werden dem sächsischen Arbeitsmarkt in zehn Jahren rund 167.000 Personen weniger zur Verfügung stehen.
Der Wegweiser mit dem Titel „Geflüchtete beschäftigen“ bündelt Informationen zu rechtlichen Voraussetzungen, Aufenthaltsstatus, Qualifizierungs- und Sprachfördermöglichkeiten sowie zu Förderprogrammen und regionalen Unterstützungsstrukturen.
Unternehmen erfahren zudem, wie sie die Willkommenskultur im Betrieb stärken und betriebsinterne Mentoren einsetzen können. „Ungenutzte Potenziale sind verpasste Chancen, und das sollten wir uns in Sachsen nicht leisten“, erklärte Sebastian Vogel, Leiter des ZEFAS.
In Sachsen leben derzeit rund 363.000 Menschen anderer Nationalität, ein Drittel von ihnen sind Schutzsuchende. Der Anteil ausländischer Beschäftigter liegt mit 9,3 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 16,9 Prozent.
In dem Stahl- und Metallverarbeitungsbetrieb arbeiten mittlerweile 17 Menschen aus Drittstaaten. Der Wegweiser steht ab sofort kostenfrei auf der Internetseite zefas.sachsen.de zur Verfügung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schweißer bei der Arbeit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- ZEFAS veröffentlicht Online-Wegweiser für Unternehmen zur Einstellung von Geflüchteten.
- Fachkräftemangel in Sachsen wird in den nächsten Jahren zunehmen.
- Wegweiser bietet Informationen zu rechtlichen Voraussetzungen, Qualifizierungs- und Fördermöglichkeiten.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt
- Adressierung des Fachkräftemangels in Sachsen
- Bereitstellung von Informationen zu rechtlichen und unterstützenden Aspekten
Wer ist betroffen?
- Unternehmen, die geflüchtete Menschen einstellen wollen
- Geflüchtete und Schutzsuchende
- Ausländische Beschäftigte in Sachsen
Zahlen/Fakten?
- In Sachsen werden in zehn Jahren rund 167.000 Personen weniger auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
- Der Anteil ausländischer Beschäftigter in Sachsen liegt bei 9,3 Prozent, unter dem Bundesdurchschnitt von 16,9 Prozent.
- In der Firma Meiser Vogtland GmbH arbeiten mittlerweile 17 Menschen aus Drittstaaten.
Wie geht’s weiter?
- Veröffentlichung des Online-Wegweisers „Geflüchtete beschäftigen“
- Unterstützung für Unternehmen zur Einstellung von Geflüchteten
- Stärkung der Willkommenskultur und Einsatz von Mentoren im Betrieb
- Betrunkener Rollerfahrer in Reutlingen ohne Führerschein erwischt - 26. April 2026
- IG Metall fordert Unternehmen zu mehr Produktion in Deutschland auf - 26. April 2026
- Schwer verletzter Radfahrer nach Unfall in Simmern - 26. April 2026
