Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Krankenhauspolitik in Deutschland unter Kritik
Berlin () – Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hat den Gesetzentwurf zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung scharf kritisiert.
„Wir lehnen diesen Gesetzentwurf ab, weil er Maßnahmen beinhaltet, die dazu führen werden, dass die schon vorhandene Krise der Krankenhäuser nochmals deutlich verschärft wird, ohne dass die Ursachen für die Kostenentwicklung angegangen werden“, sagte Gaß dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Die Lasten würden Beschäftigte und Patienten tragen.
Einsparungen lehnt der Klinikverbandschef nicht grundsätzlich ab. „Das Problem ist, dass man uns Einsparungen vorgibt, ohne uns gleichzeitig einen Gestaltungsspielraum zum Senken unserer Kosten einzuräumen“, sagte er. Viele Häuser seien bereits im Defizit. „Wenn man dort Einsparungen vornimmt, treibt man diese roten Zahlen noch tiefer ins Minus.“ Als zentralen Kostentreiber bezeichnete Gaß das Pflegebudget, das politisch eingeführt worden sei. „Das war kein Vorschlag der Krankenhäuser“, sagte Gaß. Es setze aber Anreize, die einem ökonomischen System eigentlich zuwiderlaufen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhaus (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Gerald Gaß kritisiert Gesetzentwurf zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung.
- Er warnt vor einer Verschärfung der Krise der Krankenhäuser und betont hohe Belastungen für Beschäftigte und Patienten.
- Einsparungen werden abgelehnt, da kein Gestaltungsspielraum für Kostensenkungen gegeben ist.
Warum ist das wichtig?
- Verschärfung der Krise in Krankenhäusern ohne Lösung der Ursachen
- Zusatzlasten für Beschäftigte und Patienten
- Fehlender Gestaltungsspielraum für Kostensenkungen
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte
- Patienten
- Krankenhäuser
Zahlen/Fakten?
- Gesetzentwurf zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung wird abgelehnt
- Viele Krankenhäuser befinden sich bereits im Defizit
- Pflegebudget als zentraler Kostentreiber identifiziert
Wie geht’s weiter?
- Kritik am Gesetzentwurf zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung
- Ablehnung der Einsparungen ohne Gestaltungsspielraum zur Kostensenkung
- Pflegebudget als zentraler Kostentreiber identifiziert
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