Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Datenschutzprobleme bei Schulsoftware in Hannover
Hannover () – Die Landeshauptstadt Hannover hat die Einführung der Software Microsoft 365 an ihren Schulen vorerst gestoppt. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Grund seien offene datenschutzrechtliche Fragen, da die bisherige vertragliche Grundlage für einen rechtssicheren Betrieb im Schulkontext nicht ausreiche.
Die Nutzung der Software wird daher vollständig ausgesetzt, bis eine tragfähige rechtliche Grundlage geschaffen ist. Von der Entscheidung sind alle 100 hannoverschen Schulen betroffen, denen das System testweise zur Verfügung stand.
Ab Dienstag, 21.04., 18:00 Uhr kann nicht mehr auf die dort gespeicherten Daten wie Unterrichtsmaterialien zugegriffen werden. Der Unterricht wird weiter mit bestehenden digitalen Angeboten wie WebWeaver oder IServ unterstützt.
Die Stadt kündigte an, den Vorgang intern aufzuarbeiten, um die Ursachen für die fehlerhafte Einschätzung der Rechtslage zu klären und künftige Prüfprozesse zu verbessern.
Eine zentrale Anlaufstelle für Rückfragen wurde eingerichtet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Microsoft-Filiale (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hannover stoppt die Einführung von Microsoft 365 an Schulen.
- Grund sind offene datenschutzrechtliche Fragen und unzureichende vertragliche Grundlagen.
- Nutzung der Software wird bis zur Klärung ausgesetzt, alle 100 Schulen betroffen.
Warum ist das wichtig?
- Datenschutzrechtliche Fragen müssen geklärt werden.
- Rechtssichere Grundlage für die Nutzung in Schulen ist erforderlich.
- Betroffenheit aller 100 hannoverschen Schulen zeigt die Dringlichkeit.
Wer ist betroffen?
- alle 100 hannoverschen Schulen
- Stadtverwaltung Hannover
- Nutzer der Microsoft 365 Software
Zahlen/Fakten?
- Einführung der Software Microsoft 365 an Schulen in Hannover gestoppt
- Betroffen sind alle 100 hannoverschen Schulen
- Ab 21.04. um 18:00 Uhr kein Zugriff mehr auf gespeicherte Daten
Wie geht’s weiter?
- Interne Aufarbeitung der fehlerhaften Einschätzung der Rechtslage
- Verbesserung künftiger Prüfprozesse
- Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Rückfragen
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