Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Politik zur Ukraine-Finanzierung in Brüssel
Brüssel () – Die EU-Kommission hat am Mittwoch zwei Lösungen zur Finanzierung der Ukraine für die nächsten beiden Jahre vorgestellt. Zum einen geht es um EU-Anleihen, die sich auf den EU-Haushalt stützen würden. Zum anderen um ein „Reparationsdarlehen“.
„Wir schlagen vor, ein Reparationsdarlehen zu schaffen, bei dem die Barguthaben aus immobilisierten russischen Vermögenswerten in der EU mit starken Garantien für unsere Mitgliedstaaten verwendet werden“, erklärte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (CDU). „Wir erhöhen die Kosten für Russlands Angriffskrieg. Und dies sollte ein weiterer Anreiz für Russland sein, sich am Verhandlungstisch zu engagieren.“
Konkret hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung zur Einrichtung eines „Reparationsdarlehens“ vorgelegt sowie einen Vorschlag, jede Übertragung immobilisierter Vermögenswerte der russischen Zentralbank nach Russland zu verbieten. Darüber hinaus geht es darum, Garantien für das Reparationsdarlehen einzuführen, mit denen die EU-Mitgliedstaaten und Finanzinstitute vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen geschützt werden sollen. Außerdem soll der aktuelle mehrjährige Finanzrahmen der EU geändert werden, um die Verwendung des EU-Haushalts zur Untermauerung eines Darlehens an die Ukraine zu ermöglichen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | EU-Fahnen (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU-Kommission stellt zwei Finanzierungsoptionen für die Ukraine vor: EU-Anleihen und ein "Reparationsdarlehen"
- Vorschlag beinhaltet die Nutzung immobilisierter russischer Vermögenswerte zur Sicherung des Darlehens
- Verbot der Übertragung immobilisierter Vermögenswerte der russischen Zentralbank nach Russland vorgeschlagen
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der Ukraine in der Krise
- Erhöhung der Druckmittel auf Russland
- Sicherstellung finanzieller Stabilität für EU-Mitgliedstaaten
Wer ist betroffen?
- EU-Mitgliedstaaten
- Russland
- Ukraine
Zahlen/Fakten?
- Vorschlag für ein reparationsdarlehen zur Finanzierung der Ukraine
- Nutzung immobilisierter russischer Vermögenswerte in der EU
- Änderungen im mehrjährigen Finanzrahmen der EU zur Unterstützung eines Darlehens
Wie geht’s weiter?
- Einführung von EU-Anleihen zur Finanzierung der Ukraine
- Schaffung eines Reparationsdarlehens mit immobilisierten russischen Vermögenswerten
- Änderungen am mehrjährigen Finanzrahmen der EU zur Unterstützung des Darlehens
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