Großübung für Ölunfall an der Kugelbake in Cuxhaven

13. April 2026
1 min Lesezeit

Großübung für Ölunfall an der Kugelbake in Cuxhaven

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Umwelt- und Katastrophenschutz in Cuxhaven

Cuxhaven () – Einsatzkräfte haben am Samstag in Cuxhaven für den Ernstfall eines schweren Ölunfalls geprobt. Bei der Übung im Bauhafen an der Kugelbake trainierten rund 60 Helfer von THW, DLRG und weiteren Organisationen gemeinsam mit dem Havariekommando und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Bekämpfung einer simulierten Verschmutzung, wie der NLWKN mitteilte.

Das Szenario sah eine Kollision zweier Schiffe vor der Küste vor, bei der rund 70 Kubikmeter Schweröl in Richtung des Hafens treiben sollten.

Im Fokus stand die Reinigung ölverschmutzter Strandabschnitte. Die Einsatzkräfte setzten Spezialgeräte wie sogenannte Skimmer ein, um das Öl-Wasser-Gemisch aufzunehmen, und legten Ölsperren aus.

Parallel führte das Havariekommando eine Erkundungsübung mit Drohnen durch, um die Lage aus der Luft zu beurteilen. ‚Im Einsatzfall müssen Abläufe und Zuständigkeiten klar sein‘, sagte Merlin Gutsche vom Havariekommando.

Der NLWKN ist bei Ölverschmutzungen im Küstengewässer bis zur Mittleren Tidehochwasser-Linie für die örtliche Einsatzleitung zuständig. Landesweit gibt es nach Angaben des Betriebs etwa 20 praktische Ölwehr-Übungen pro Jahr.

Regelmäßige Übungen unter Realbedingungen seien ein wichtiger Baustein, damit die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner auch unter schwierigen Bedingungen funktioniere, betonte Jan Mühlen von der NLWKN-Betriebsstelle Stade.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bojen im Meer (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Einsatzkräfte üben in Cuxhaven für den Ernstfall eines schweren Ölunfalls.
  • Simulation einer Kollision zweier Schiffe, bei der 70 Kubikmeter Schweröl in den Hafen treiben sollten.
  • Reinigung ölverschmutzter Strände und Einsatz von Spezialgeräten wie Skimmern und Ölsperren.

Warum ist das wichtig?

  • Schulung der Einsatzkräfte zur effektiven Bekämpfung von Ölunfällen
  • Sicherstellung klarer Abläufe und Zuständigkeiten im Ernstfall
  • Förderung der Zusammenarbeit verschiedener Organisationen unter realistischen Bedingungen

Wer ist betroffen?

  • Einsatzkräfte von THW, DLRG und weiteren Organisationen
  • Havariekommando
  • Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)

Zahlen/Fakten?

  • Rund 60 Helfer beteiligt an der Übung
  • 70 Kubikmeter Schweröl simuliert
  • Etwa 20 praktische Ölwehr-Übungen pro Jahr landesweit

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der praktischen Ölwehr-Übungen im Küstenbereich
  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Einsatzkräften
  • Durchführung weiterer Erkundungsübungen mit Drohnen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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