Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Technologie-Entwicklung in Saarbrücken
Saarbrücken () – Forscher der Universität des Saarlandes und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saar haben elektronische Schalter aus einer smarten Folie entwickelt. Das teilte die Universität am Dienstag mit.
Die neuartigen Folientransistoren stellen einen ersten Schritt hin zu biegsamen Folienplatinen dar, die künftig in der Elektronik zum Einsatz kommen könnten.
Die Teams um Paul Motzki und John Heppe ersetzen in ihren Transistoren die herkömmlichen Halbleiterkomponenten durch sogenannte dielektrische Elastomere. Diese dünnen Silikonfolien sind beidseitig mit einer elektrisch leitfähigen Schicht beschichtet und können durch Anlegen von Spannung gesteuert werden.
Bisher bestand diese Schicht aus Ruß, was den elektrischen Widerstand zu hoch für effiziente Transistoren machte.
Durch eine spezielle Beschichtungstechnik mit einem hauchdünnen Metallfilm von nur zehn Nanometern Dicke gelang es den Forschern, den Widerstand deutlich zu reduzieren. Bei Dehnung der Folie entstehen Risse in der Metallschicht, die den Stromfluss unterbrechen – bei Entlastung schließen sich die Risse wieder.
Die Technologie soll vom 20. bis 24. April auf der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand ‚Germany’s Saarland‚ präsentiert werden.
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