Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrsentwicklung in Nordrhein-Westfalen 2024
Düsseldorf () – Die Verkehrsunternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen haben im letzten Quartal des Vorjahres etwa vier Prozent weniger Fahrgäste befördert als im gleichen Zeitraum 2024. Das teilte der Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) am Dienstag mit. Demnach nutzten rund 541 Millionen Menschen Busse und Bahnen im Nahverkehr.
Während die Fahrgastzahlen bei Bussen und Straßenbahnen im Vergleich zum Vorjahresquartal zurückgingen, legte der Eisenbahnnahverkehr zu.
Hier stiegen die Zahlen um 2,9 Prozent auf etwa 45 Millionen Beförderte an. Im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen bei der Eisenbahn sogar mehr als doppelt so hoch.
Die durchschnittliche Reiseweite pro Fahrt liegt mit fast 33 Kilometern deutlich über dem Niveau von 2019, was möglicherweise auf die Attraktivität des Deutschlandtickets für mittlere Entfernungen zurückzuführen ist.
Die erhobenen Daten beziehen sich ausschließlich auf Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Nicht enthalten sind Fahrgäste von Verkehrsbetrieben, die zwar in NRW fahren, aber ihren Sitz außerhalb des Landes haben.
Ein Teil der erfassten Fahrten fand zudem auf Strecken außerhalb von Nordrhein-Westfalen statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Straßenbahn in Essen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen beförderten im letzten Quartal 2023 etwa vier Prozent weniger Fahrgäste als im Vorjahreszeitraum.
- Fahrgastzahlen bei Bussen und Straßenbahnen gingen zurück, während der Eisenbahnnahverkehr um 2,9 Prozent stieg.
- Durchschnittliche Reiseweite pro Fahrt liegt mit fast 33 Kilometern über dem Niveau von 2019.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Fahrgastzahlen im Nahverkehr kann auf verändertes Mobilitätsverhalten hinweisen.
- Zunahme im Eisenbahnnahverkehr zeigt mögliche Attraktivität und Ausbau von Angeboten.
- Höhere Reiseweite könnte auf die Nutzung von Angeboten wie dem Deutschlandticket hindeuten.
Wer ist betroffen?
- Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen
- Fahrgäste im Nahverkehr
- Eisenbahnnutzer
Zahlen/Fakten?
- etwa 4 Prozent weniger Fahrgäste im letzten Quartal 2024
- rund 541 Millionen Menschen nutzten Busse und Bahnen im Nahverkehr
- Eisenbahnnahverkehr stieg um 2,9 Prozent auf etwa 45 Millionen Beförderte
Wie geht’s weiter?
- Rückgang der Fahrgastzahlen bei Bussen und Straßenbahnen
- Anstieg der Fahrgastzahlen im Eisenbahnnahverkehr
- Mögliche Auswirkungen des Deutschlandtickets auf mittlere Entfernungen
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