Saarland: Rekordinvestitionen im Hochbau
Saarbrücken () – Das saarländische Innenministerium hat eine Rekordinvestition von 80,2 Millionen Euro für den staatlichen Hochbau im Jahr 2025 bekannt gegeben. Wie das Ministerium am Freitag mitteilte, entspricht dies einem Plus von knapp 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 68,1 Millionen Euro.
Der Anstieg sei nicht allein auf gestiegene Baupreise zurückzuführen: Während die Baupreise bundesweit seit 2020 um rund 48 Prozent gestiegen seien, hätten sich die Investitionsausgaben des Landes im selben Zeitraum um 101 Prozent verdoppelt.
Besonders die regionale Wirtschaft profitiere von den Investitionen. Laut Ministerium verbleiben 80 Prozent der vergebenen Bauverträge bei saarländischen Architekten, Planern und Handwerksbetrieben.
Der staatliche Hochbau erweise sich damit als verlässlicher Konjunkturmotor vor Ort. Die langfristige Projektpipeline sei bereits gut gefüllt: 32 Großprojekte mit einem Volumen von rund 630 Millionen Euro befänden sich in der aktiven Umsetzung, weitere 24 Projekte mit 590 Millionen Euro in der qualifizierten Vorplanung.
Zu den Leuchtturmprojekten zählen die neue Feuerwehrschule in Homburg mit 53 Millionen Euro, die Modernisierung der Landesaufnahmestelle Lebach mit 22 Millionen Euro sowie millionenschwere Infrastrukturprojekte am Campus Saarbrücken und dem Medizincampus Homburg.
Hinzu kommen erwartete Rekordsummen von rund einer Milliarde Euro durch militärische und zivile Bundesbaumaßnahmen im Saarland. Staatssekretär Torsten Lang erklärte: „Wir verwalten nicht nur, wir gestalten aktiv Zukunft.
Jeder investierte Euro fließt direkt in die Lebensqualität, die Sicherheit und die Spitzenforschung im Saarland.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Das saarländische Innenministerium kündigt für den staatlichen Hochbau 2025 eine Rekordinvestition von 80,2 Millionen Euro an
- Das entspricht einem Plus von knapp 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr; insgesamt sollen mehrere Großprojekte umgesetzt und weitere in Planung gebracht werden
- Zusätzlich werden rund eine Milliarde Euro für militärische und zivile Bundesbaumaßnahmen im Saarland erwartet
Warum ist das wichtig?
- Rekordinvestition von 80,2 Millionen Euro stärkt den staatlichen Hochbau und steigert damit die lokale Auftragslage
- Rund 80 Prozent der Bauverträge bleiben im Saarland bei Architekten, Planern und Handwerksbetrieben
- Langfristige Projektpipeline mit Großprojekten sowie zusätzliche Bundesbaumaßnahmen erhöhten Planungssicherheit und wirken als Konjunkturmotor für die Region
Wer ist betroffen?
- saarländische Architekten, Planer und Handwerksbetriebe
- die regionale Wirtschaft im Saarland
- die Bevölkerung im Saarland (Lebensqualität und Sicherheit)
Zahlen/Fakten?
- 80,2 Millionen Euro Rekordinvestition für den staatlichen Hochbau im Jahr 2025
- Plus knapp 18 Prozent gegenüber Vorjahr: 68,1 Millionen Euro
- 80 Prozent der Bauverträge verbleiben im Saarland; 32 Großprojekte mit ca. 630 Millionen Euro in Umsetzung, 24 Projekte mit 590 Millionen Euro in Vorplanung
Wie geht’s weiter?
- 2025 fließen 80,2 Millionen Euro in den staatlichen Hochbau im Saarland, rund 18 Prozent mehr als 2024
- 80 Prozent der Bauverträge gehen an saarländische Architekten, Planer und Handwerksbetriebe; parallel laufen 32 Großprojekte in Umsetzung und weitere 24 in Vorplanung
- Weitere Rekordsummen von rund einer Milliarde Euro werden durch militärische und zivile Bundesbaumaßnahmen im Saarland erwartet
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