Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Unruhen bei Fußballspiel in Dresden
Dresden () – Bei der Zweitliga-Partie zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC ist es am Samstag zu schweren Ausschreitungen gekommen. Das Spiel musste für etwa 20 Minuten unterbrochen werden, nachdem in beiden Fanblocks wiederholt Pyrotechnik gezündet worden war und Fans Absperrungen überwanden.
Laut Polizei drangen zunächst Gästefans in den Innenraum des Stadions ein, was das Sicherheitspersonal nicht verhindern konnte.
In der Folge kam es zu Auseinandersetzungen mit etwa 60 Heimfans, die ebenfalls Absperrungen überstiegen. Einsatzkräfte betraten das Spielfeld, trennten die Lager und sicherten es.
Wenig später verließen etwa 600 Gästefans vorzeitig das Stadion und wurden von der Polizei bei der Abreise begleitet.
Für den Einsatz waren insgesamt 750 Polizisten im Einsatz, darunter Verstärkung aus Bayern und Thüringen sowie der sächsischen Bereitschaftspolizei. Die Dresdner Polizei leitete mehr als ein Dutzend Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Ticketbetrugs.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ausschreitungen bei der Zweitliga-Partie zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC
- Spiel musste für etwa 20 Minuten unterbrochen werden aufgrund gezündeter Pyrotechnik und überwundener Absperrungen
- 750 Polizisten im Einsatz, Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit im Stadion gefährdet
- Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen potenziell gefährlich
- Notwendigkeit eines größeren Polizeieinsatzes und rechtlicher Maßnahmen
Wer ist betroffen?
- Gästefans
- Heimfans
- Polizei
Zahlen/Fakten?
- Spielunterbrechung für etwa 20 Minuten
- Ca. 60 Heimfans und 600 Gästefans betroffen
- 750 Polizisten im Einsatz
Wie geht’s weiter?
- Fortführung von Ermittlungen durch die Polizei
- Überprüfung von Videoaufnahmen zur Identifizierung von Randalierern
- Mögliche Konsequenzen für die Vereine und betroffenen Fans
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