Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Neuorientierung der Grünen in Hannover
Hannover () – In Hannover hat am Freitagnachmittag der Bundesparteitag der Grünen begonnen.
Bei dem dreitägigen Treffen will sich die Partei nach den Einbußen bei der Bundestagswahl und dem anschließenden Rückzug der namhaften Spitzenpolitiker Annalena Baerbock und Robert Habeck neu justieren.
Bei der Debatte zur politischen Lage beschwor Parteichefin Franziska Brantner vor den rund 800 Delegierten vor allem einen hoffnungsvollen Zukunftsausblick. „Deutschland nach vorne oder Deutschland retro – vor dieser Alternative stehen wir heute“, sagte sie.
Viele Errungenschaften der Vergangenheit seien kurz zuvor noch als unrealistisch angesehen worden. Dazu müsse man eine Aufbruchsstimmung erzeugen, so Brantner weiter. Dafür brauche es Ehrlichkeit, Eigenverantwortung, verbindende Politik und digitale Freiheit, sagte die Parteichefin.
Daneben steht am Freitagabend unter anderem bereits eine Forderung danach, dass Krankenkassen homöopathische Behandlungen künftig nicht mehr bezahlen, auf der Tagesordnung. Auch um Rassismus in den Sicherheitsbehörden soll es gehen.
Zudem stellt der bayerische Bundestagsabgeordnete Niklas Wagener einen Antrag zur Abstimmung für die Einführung eines „verpflichtenden Gesellschaftsjahrs“. Dabei wird er von einigen Landespolitikern unterstützt. Der Vorstoß erhielt aber bereits deutlichen Gegenwind aus der Partei.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Grünen-Parteitag am 28.11.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesparteitag der Grünen hat in Hannover begonnen.
- Debatte über Neujustierung der Partei nach Bundestagswahl und Rückzug von Baerbock und Habeck.
- Diskussion über Krankenkassenleistungen für homöopathische Behandlungen und Rassismus in Sicherheitsbehörden.
Warum ist das wichtig?
- Neuausrichtung der Partei nach Wahlrückschlägen
- Förderung von Aufbruchsstimmung und verbindender Politik
- Diskussion über relevante gesellschaftliche Themen wie Gesundheit und Rassismus
Wer ist betroffen?
- Bündnis 90/Die Grünen
- rund 800 Delegierte
- Krankenkassen und Betroffene von Rassismus
Zahlen/Fakten?
- Rund 800 Delegierte nehmen am Bundesparteitag der Grünen teil
- Dreitägiges Treffen zur Neuausrichtung der Partei nach Einbußen bei der Bundestagswahl
- Forderung, dass Krankenkassen homöopathische Behandlungen nicht mehr bezahlen
Wie geht’s weiter?
- Neuausrichtung der Partei nach Bundestagswahl und Rückzug führender Politiker
- Diskussion über homöopathische Behandlungen und Rassismus in Sicherheitsbehörden
- Antrag zur Einführung eines "verpflichtenden Gesellschaftsjahrs" zur Abstimmung
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