Bericht: Pistorius will bei Rheinmetall Kamikazedrohnen bestellen

31. März 2026
1 min Lesezeit

Bericht: Pistorius will bei Rheinmetall Kamikazedrohnen bestellen

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verteidigungspolitik und Rüstungsbeschaffungen in Berlin

() – Das Bundesverteidigungsministerium hat den Haushaltsausschuss des Bundestags offenbar in dieser Woche gebeten, ein weiteres Projekt zur Beschaffung sogenannter „Loitering Munition“ des Rüstungskonzerns Rheinmetall zu billigen. Eine entsprechende 25-Millionen-Euro-Vorlage wurde den Parlamentariern zugeleitet, berichtet der „Spiegel“.

Das Verteidigungsministerium hat bereits bei den beiden auf Drohnen spezialisierten Herstellern Helsing und Stark entsprechende Munition geordert. Nun soll auch Rheinmetall den Zuschlag erhalten. In einem ersten Schritt soll das Unternehmen einen Auftrag für knapp 300 Millionen Euro erhalten. Stückpreise oder Stückzahlen sind den Abgeordneten nach Informationen des Nachrichtenmagazins bislang nicht mitgeteilt worden.

Rheinmetall soll für zunächst 300 Millionen Euro Bodenstationen und Flugkörper liefern sowie Anleitungen und Simulatoren. Zudem soll das Unternehmen die anfängliche Ausbildung übernehmen. Insgesamt will das Verteidigungsministerium mit dem Konzern einen Rahmenvertrag im Umfang von 2,387 Milliarden Euro schließen, hieß es.

Die von Rheinmetall als „Raider“ bezeichneten Kamikazedrohnen sind laut dem Verteidigungsministerium eine „aktuelle Neuentwicklung“; sie sollen gegenüber den Drohnen von Helsing und Stark aufgrund der optischen Sensoren eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Bis Ende April 2027 muss Rheinmetall alle Anforderungen für die noch ausstehende endgültige Qualifikation erfüllen, anderenfalls kann das Verpflichtungsministerium aus dem Vertrag aussteigen, hieß es weiter.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Rheinmetall (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesverteidigungsministerium beantragt beim Haushaltsausschuss 25-Millionen-Euro-Projekt für Rheinmetall zur Beschaffung von "Loitering Munition".
  • Rheinmetall soll zunächst einen Auftrag über 300 Millionen Euro für Bodenstationen, Flugkörper, Anleitungen und Simulatoren erhalten.
  • Gesamtvertrag zwischen Verteidigungsministerium und Rheinmetall soll 2,387 Milliarden Euro umfassen und bis Ende April 2027 qualifiziert werden.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten durch moderne Munitionstechnologie
  • Integration neuer Systeme zur Verbesserung der militärischen Effizienz
  • Wirtschaftliche Sicherung bzw. Förderung der nationalen Industrie durch Aufträge

Wer ist betroffen?

  • Bundesverteidigungsministerium
  • Rüstungskonzern Rheinmetall
  • Parlamentarier des Haushaltsausschusses

Zahlen/Fakten?

  • 25 Millionen Euro für weiteres Projekt zur Beschaffung von Loitering Munition
  • Rheinmetall erhält einen Auftrag für knapp 300 Millionen Euro
  • Geplanter Rahmenvertrag im Umfang von 2,387 Milliarden Euro

Wie geht’s weiter?

  • Bundesverteidigungsministerium bittet Haushaltsausschuss um Billigung des Rheinmetall-Projekts
  • Rheinmetall erhält Zuschlag für 300 Millionen Euro Auftrag
  • Bis Ende April 2027 muss Rheinmetall Anforderungen für endgültige Qualifikation erfüllen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss