Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Hamburger Politik stärkt lokale Energiegemeinschaften
Hamburg () – Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg will lokale Energiegemeinschaften gezielt stärken und die Energiewende in die Stadtteile tragen. Dazu sollen Förderprogramme der Hamburgischen Investitions- und Förderbank künftig auch für nachbarschaftliche Stromprojekte genutzt werden können, bei denen mehrere Haushalte oder Unternehmen gemeinsam erneuerbare Energie erzeugen und vor Ort nutzen. Über einen entsprechenden Antrag stimmt die Bürgerschaft am 9. April ab, teilten die Regierungsfraktionen am Dienstag mit.
Alexander Mohrenberg, energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärte, die Energiewende entscheide sich nicht nur bei großen Kraftwerken, sondern auch direkt in den Quartieren.
Wenn Nachbarschaften gemeinsam Solarstrom erzeugten, speicherten und vor Ort nutzten, werde erneuerbare Energie effizienter eingesetzt und günstiger für alle Beteiligten. Bisher seien viele Programme nur auf einzelne Antragsteller ausgelegt, was geändert werden solle.
Melanie Nerlich, energiepolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, betonte, man brauche eine Energiepolitik, die die Menschen mitnehme und ihnen die Möglichkeit gebe, aktiv an der Gestaltung der Energiewende teilzuhaben.
Seit November 2025 sei ‚energy sharing‘ in Deutschland rechtlich möglich – jetzt setze man sich dafür ein, dass es sich auch finanziell lohne. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort komme man so den Hamburger Klimazielen näher.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Solarzellen auf einem Dach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg will lokale Energiegemeinschaften stärken.
- Förderprogramme sollen für nachbarschaftliche Stromprojekte genutzt werden.
- Bürgerschaft stimmt am 9. April über entsprechenden Antrag ab.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung lokaler Energiegemeinschaften fördert die Energiewende in Stadtteilen.
- Erneuerbare Energie wird effizienter eingesetzt und Kosten für Haushalte gesenkt.
- Beteiligung der Menschen an der Energiewende erhöht Akzeptanz und Unterstützung.
Wer ist betroffen?
- Haushalte
- Unternehmen
- Nachbarschaften
Zahlen/Fakten?
- Abvote am 9. April zur Unterstützung lokaler Energiegemeinschaften
- 'Energy sharing' in Deutschland seit November 2025 rechtlich möglich
Wie geht’s weiter?
- Förderprogramme der Hamburgischen Investitions- und Förderbank sollen für nachbarschaftliche Stromprojekte genutzt werden.
- Bürgerschaft stimmt am 9. April über entsprechenden Antrag ab.
- Ziel ist, erneuerbare Energie effizienter einzusetzen und günstiger zu machen.
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