Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Betrugsfall in Frankfurt aufgeklärt
Frankfurt am Main () – Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt haben eine mutmaßliche Betrugsbande ausgehoben, die bundesweit ältere Menschen um hohe Summen gebracht haben soll. Das teilten die Ermittlungsbehörden am Mittwoch mit.
Bei einer großangelegten Razzia in vier Bundesländern seien fünf Beschuldigte festgenommen worden.
Seit den frühen Morgenstunden durchsuchten rund 200 Beamte 27 Objekte in Hessen, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Den vier Männern und einer Frau wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen.
Die Bande soll seit 2022 mindestens 370 Geschädigte mit dem sogenannten „Faksimile-Betrug“ um insgesamt rund 11 Millionen Euro gebracht haben. Dabei wurden den Opfern wertvolle Bücher vorgespiegelt und hohe Vorauszahlungen für angebliche Transportkosten abverlangt.
Als mutmaßliche Führungsfigur wurde ein 36-jähriger Deutscher aus Unterfranken festgenommen.
Drei weitere Beschuldigte sind türkische Staatsangehörige, eine 33-jährige Deutsch-Eritreerin soll als Anruferin gearbeitet haben. Die Ermittler sicherten Vermögen in Höhe der mutmaßlichen Schadenssumme, darunter einen Luxuswagen, 50 Bankkonten und zwei Immobilien.
Die Ermittlungen dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt haben eine Betrugsbande ausgehoben, die ältere Menschen um 11 Millionen Euro betrogen hat.
- Fünf Beschuldigte wurden bei einer Razzia in vier Bundesländern festgenommen.
- Die Bande operierte seit 2022 mit dem "Faksimile-Betrug" und täuschte hohe Vorauszahlungen für wertvolle Bücher vor.
Warum ist das wichtig?
- Schutz älterer Menschen vor betrügerischen Machenschaften
- Signifikante Schadenssumme von 11 Millionen Euro
- Konsequenzen für die Täter durch strafrechtliche Verfolgung
Wer ist betroffen?
- ältere Menschen
- 370 Geschädigte
- fünf Beschuldigte
Zahlen/Fakten?
- Fünf Beschuldigte festgenommen
- Rund 200 Beamte durchsuchten 27 Objekte
- Bisher 370 Geschädigte, insgesamt rund 11 Millionen Euro Schaden
Wie geht’s weiter?
- Weitere Ermittlungen und Vernehmungen der Festgenommenen
- Sicherstellung des sichergestellten Vermögens
- Ausweitung der Ermittlungen auf mögliche weitere Geschädigte
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