Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Europa: Reformvorschläge zur parlamentarischen Demokratie
Brüssel () – Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber (CSU), hält den Vorschlag, auch auf europäischer Ebene das Prinzip der Diskontinuität einzuführen, für richtig.
„Das ist ein weiterer Schritt hin zu einer echten parlamentarischen Demokratie“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Auf Länder- und Bundesebene sei es vollkommen klar, dass eine neue Regierung auch einen Neustart bedeute. „Das brauchen wir auch in Europa.“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni hatten den Vorschlag im Rahmen von deutsch-italienischen Regierungskonsultationen am vergangenen Freitag in Rom formuliert. In einer EU-Legislatur begonnene Gesetzgebungsverfahren sollen demnach automatisch mit dem Ende der Wahlperiode verfallen. Bisher ist das nicht der Fall. Die dadurch entstehenden „Zombi-Initiativen“ müssen konsequent zurückgezogen werden, argumentierten Merz und Meloni. Weber nannte das einen „guten Vorschlag“, der zeige, „dass Deutschland und Italien Führung in Europa übernehmen“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | EU-Parlament in Straßburg (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Manfred Weber unterstützt den Vorschlag zur Einführung des Prinzips der Diskontinuität auf europäischer Ebene.
- Friedrich Merz und Giorgia Meloni haben diesen Vorschlag bei deutsch-italienischen Regierungskonsultationen in Rom formuliert.
- Gesetzgebungsverfahren sollen mit dem Ende der Wahlperiode verfallen, um "Zombi-Initiativen" zu vermeiden.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der parlamentarischen Demokratie auf europäischer Ebene
- Klare Trennung von Legislaturperioden fördert politische Neustarts
- Vermeidung von "Zombi-Initiativen" durch automatisches Verfallen laufender Gesetzgebungsverfahren
Wer ist betroffen?
- Manfred Weber (CSU)
- Friedrich Merz (CDU)
- Giorgia Meloni
Zahlen/Fakten?
- Vorschlag zur Einführung des Prinzips der Diskontinuität auf europäischer Ebene
- Gesetzgebungsverfahren verfallen automatisch mit Ende der Wahlperiode
- "Zombi-Initiativen" müssen zurückgezogen werden
Wie geht’s weiter?
- Einführung des Prinzips der Diskontinuität auf europäischer Ebene.
- Gesetzgebungsverfahren enden automatisch mit der Wahlperiode.
- Rückzug von "Zombi-Initiativen" erforderlich.
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