Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sozialpolitik im Saarland: Initiativen für Beschäftigung
Saarbrücken () – Das Saarland hat bei der 102. Arbeits- und Sozialministerkonferenz mehrere Initiativen eingebracht, die mehrheitlich beschlossen wurden. Wie das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit mitteilte, ging es dabei unter anderem um die Eindämmung von Minijobs, die Stärkung von Inklusionsbetrieben und bessere Unterstützung für wohnungslose Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Sozialminister Magnus Jung betonte, Minijobs seien kein Ersatz für reguläre Beschäftigung und führten besonders bei Frauen zu wirtschaftlicher Abhängigkeit und Armutsrisiken.
Die Konferenz hat die Bundesregierung aufgefordert, ein Konzept zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse vorzulegen. Zudem sollen gemeinnützige Inklusionsbetriebe künftig besseren Zugang zu Wirtschaftsförderungen erhalten.
Weitere Schwerpunkte waren die Verbesserung der psychiatrischen Versorgung für Wohnungslose und die Forderung an das Statistische Bundesamt, Armutsgefährdungsquoten weiterhin auf Basis des Mikrozensus zu veröffentlichen.
Die Konferenz fand am 26. und 27. November mit Vertretern aller Bundesländer statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Magnus Jung (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Saarland brachte mehrere Initiativen bei der 102. Arbeits- und Sozialministerkonferenz ein.
- Fokus auf Eindämmung von Minijobs, Stärkung von Inklusionsbetrieben und Unterstützung für wohnungslose Menschen mit psychischen Erkrankungen.
- Bundesregierung wurde aufgefordert, ein Konzept für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vorzulegen.
Warum ist das wichtig?
- Eindämmung von Minijobs zur Vermeidung von wirtschaftlicher Abhängigkeit, besonders bei Frauen
- Stärkung von Inklusionsbetrieben für bessere Integration und Beschäftigung
- Verbesserung der psychiatrischen Versorgung für wohnungslose Menschen mit psychischen Erkrankungen
Wer ist betroffen?
- Frauen
- wohnungslose Menschen mit psychischen Erkrankungen
- Inklusionsbetriebe
Zahlen/Fakten?
-
- Arbeits- und Sozialministerkonferenz
- Minijobs sollen nicht als Ersatz für reguläre Beschäftigung gelten
- Forderung nach Konzept zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse
Wie geht’s weiter?
- Weiterentwicklung des Konzepts zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung
- Verbesserung des Zugangs für Inklusionsbetriebe zu Wirtschaftsförderungen
- Verbesserung der psychiatrischen Versorgung für wohnungslose Menschen
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