VDV: Mittel aus Sondervermögen konsequent in ÖPNV lenken

24. März 2026
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VDV: Mittel aus Sondervermögen konsequent in ÖPNV lenken

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrspolitik in Deutschland: Modernisierungsforderungen

() – Der Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Mittel aus dem Sondervermögen konsequent für die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs einzusetzen.

Die Bundesregierung müsse Mittel aus dem Sondervermögen dorthin lenken, wo sie ihren eigentlichen Zweck erfüllten: „in den Ausbau, die Modernisierung und die Dekarbonisierung von ÖPNV und Schiene“, schreibt Wortmann in einem Beitrag für die FAZ. „Genau dafür wurden diese Spielräume geschaffen. Und genau daran wird sich politische Glaubwürdigkeit am Ende messen.“

Zwischen dem Anspruch des Koalitionsvertrags und der Wirklichkeit klaffe „weiterhin eine erhebliche Lücke“. Wenn unabhängige Wirtschaftsinstitute zu dem Ergebnis kämen, dass nur ein begrenzter Teil der Mittel tatsächlich zweckgemäß investiert werde, sei das „ein Warnsignal für das Vertrauen in politische Beschlüsse, für die Leistungsfähigkeit unseres Landes, für die Lebensqualität der Menschen und für das Erreichen unserer Klimaziele“.

ÖPNV und Eisenbahn seien kein Nebenschauplatz staatlicher Investitionspolitik. „Sie sind ein Kernbereich öffentlicher Daseinsvorsorge und zugleich ein entscheidender Hebel für die Modernisierung unseres Landes“, so der VDV-Präsident. Der Branchenverband vertritt rund 700 Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs in .

Wortmann machte deutlich: „Ein Sondervermögen rechtfertigt sich nicht durch seine Existenz, sondern durch seine Wirkung.“ Die Branche sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, zu investieren und Kapazitäten auszubauen. „Aber diese Bereitschaft braucht einen politischen Rahmen, der Umsetzung ermöglicht.“

Der VDV legte fünf konkrete Maßnahmen vor, um vorhandene Mittel zielgerichtet einzusetzen: finanzielle Soforthilfe für den Nahverkehr, eine verlässliche Trassenpreisförderung, mehr Tempo bei der Antriebswende im Busverkehr, Spielräume im Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für kommunale Investitionen schaffen, Länder- und Kommunalinfrastrukturmittel gezielt für den ÖPNV nutzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • VDV-Präsident Ingo Wortmann fordert die Bundesregierung auf, Sondermittel für die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs zu nutzen.
  • Es besteht eine erhebliche Lücke zwischen dem Koalitionsvertrag und der tatsächlichen Mittelverwendung, was das Vertrauen in politische Beschlüsse gefährdet.
  • Der VDV legt fünf Maßnahmen zur zielgerichteten Nutzung der Mittel vor, darunter finanzielle Soforthilfe für den Nahverkehr und Förderung im Busverkehr.

Warum ist das wichtig?

  • Modernisierung des öffentlichen Verkehrs entscheidend für politische Glaubwürdigkeit
  • Investitionen im ÖPNV verbessern Lebensqualität und unterstützen Klimaziele
  • ÖPNV als Kernbereich der Daseinsvorsorge für die moderne Infrastruktur wichtig

Wer ist betroffen?

  • Bundesregierung
  • VDV und seine Mitgliedsunternehmen
  • Menschen im öffentlichen Nahverkehr

Zahlen/Fakten?

  • 700 Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs in Deutschland vertreten
  • Maßnahmen zur Verwendung vorhandener Mittel: finanzielle Soforthilfe, Trassenpreisförderung, Antriebswende, Spielräume im Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz
  • Warnsignal für Vertrauen in politische Beschlüsse durch geringfügige zweckgemäße Investitionen

Wie geht’s weiter?

  • Umsetzung der genannten fünf Maßnahmen für den ÖPNV
  • Bereitstellung politischer Rahmenbedingungen für Investitionen
  • Sicherstellung der Zweckmäßigkeit der Mittelverwendung durch die Bundesregierung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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