Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Entwicklungen und Prognosen
Mainz () – Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat begonnen. Knapp drei Millionen Menschen sind aufgerufen, den Landtag mit seinen 101 Abgeordneten neu zu wählen.
52 Abgeordnete werden direkt in den Wahlkreisen gewählten, 49 über die jeweiligen Landeslisten der Parteien und Wählervereinigungen.
Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) möchte gerne die Ampel-Koalition mit Grünen und FDP fortsetzen, doch dass dies gelingt, scheint laut letzter Umfragen eher unwahrscheinlich. So können die Liberalen in den Erhebungen gar nicht mehr seriös gemessen werden, und liegen demnach irgendwo zwischen null und drei Prozentpunkten.
Die Grünen können ihr Ergebnis von vor fünf Jahren demnach ungefähr halten und werden auf neun Prozent taxiert.
Deutliche Verluste werden aber für die SPD vorhergesagt: Kam sie 2021 noch auf knapp 36 Prozent, wird sie nun bei fast zehn Punkten weniger gesehen, und zwar hinter der CDU, die die Institute bei 28 bis 29 Prozent sehen. Linke und Freie Wähler werden bei um die fünf Prozent gesehen und müssen um den Einzug in den Landtag zittern.
In dieser Gemengelage scheint eine große Koalition als die wahrscheinlichste Option, wobei die spannende Frage ist, wer am Ende wirklich vorne liegt.
Die CDU hat in Rheinland-Pfalz ein ähnliches Problem wie vor zwei Wochen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg: In den Umfragen liegt sie zwar knapp vorne, aber viele Wähler zeigten sich in den letzten Tagen vor der Wahl noch unentschieden, und der CDU-Kandidat, in diesem Fall heißt er Gordon Schnieder, ist laut Umfragen nicht die erste Wahl.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Landtagswahl (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat begonnen, knapp drei Millionen Wähler.
- Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) will Ampel-Koalition fortsetzen, Umfragen sind jedoch negativ.
- CDU dürfte vor SPD liegen, aber unentschlossene Wähler könnten die Situation beeinflussen.
Warum ist das wichtig?
- Hohe Wähleranzahl von fast drei Millionen beeinflusst die politische Landschaft in Rheinland-Pfalz.
- Unklare Umfrageergebnisse könnten zu einer neuen Koalitionssituation führen.
- Potenzielle Verluste für die SPD und die Unentschlossenheit der Wähler könnten die Regierungsbildung erschweren.
Wer ist betroffen?
- Knapp drei Millionen wahlberechtigte Bürger
- Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD)
- Wähler der CDU, Grünen, FDP, Linken und Freien Wählern
Zahlen/Fakten?
- Knapp drei Millionen Wähler für 101 Abgeordnete
- SPD: von 36% (2021) auf fast 26% geschätzt
- CDU: 28 bis 29% in den Umfragen
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Ampel-Koalition scheint unwahrscheinlich
- Große Koalition als wahrscheinlichste Option
- Unentschlossene Wähler könnten Wahlentscheidung beeinflussen
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