Gewerkschaft mit Streik bei dpa zufrieden

20. März 2026
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Gewerkschaft mit Streik bei dpa zufrieden

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Streik bei dpa in Berlin

() – Die Gewerkschaft Verdi ist mit dem eintägigen Streik bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufrieden. „Die Streikbeteiligung wurde von allen als die Erwartungen übertreffend hoch eingeschätzt“, sagte der für Medien zuständige Verdi-Bereichsleiter Matthias von Fintel am Freitag der .

Insgesamt waren rund 800 dpa-Beschäftigte aufgerufen, die Arbeit am Freitag niederzulegen. Der Blick in die Nachrichtenprodukte zeige „deutliche Lücken und ausgefallene Produktionen etwa durch nicht durchgeführte Reportage-Einsätze“, so von Fintel.

Auf einer digitalen Streikversammlung hätten über 300 Streikende aus allen dpa-Landesbüros, dem Newsroom, der Hamburger Zentrale und Produkt-Bereichen wie Video und Rundfunk teilgenommen. Am Streik beteiligt und nicht im Dienst waren nach Verdi-Angaben auch einige Volontäre, außerdem hätten sich manche freie Fotografen solidarisiert, die formell nicht zum Streik aufgerufen werden konnten.

„Die dpa selbst spricht von Verzögerungen, beteuert aber öffentlich keine Einschränkungen zu haben. Diese Einschätzung wird uns von dpa-Beschäftigten nicht bestätigt und deckt sich auch nicht mit den Erfahrungen aus Redaktionen, die dpa-Produkte beziehen“, sagte von Fintel.

Abgesehen von Produktionseinschränkungen sei aber noch wichtiger, dass die Streikbeteiligung so hoch war, dass die Forderung der Gewerkschaften und die Erwartungen an die dpa-Geschäftsführung, ein verbessertes und einigungsfähiges Angebot am 27. März vorzulegen, „eindrucksvoll untermauert wurde“, so der Gewerkschafter.

Verdi fordert bei der dpa, der mit Abstand größten Nachrichtenagentur Deutschlands, eine Erhöhung der Gehälter um einen monatlichen Festbetrag von 250 Euro für 2026 und für 2027 eine Erhöhung um 2,5 Prozent mit einer Laufzeit von 18 Monaten. Das letzte Angebot der dpa-Geschäftsführung aus der zweiten Verhandlungsrunde sah nach Gewerkschaftsangaben für das Jahr 2026 eine prozentuale Erhöhung um 2,3 Prozent oder alternativ eine Erhöhung der Gehälter einheitlich um 110 Euro (Festbetrag) und für das Jahr 2027 eine Erhöhung um 2,5 Prozent vor.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Streik bei der dpa am 20.03.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ein eintägiger Streik bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) fand statt, mit einer hohen Streikbeteiligung von rund 800 Beschäftigten.
  • Die Gewerkschaft Verdi fordert Gehaltserhöhungen von 250 Euro pro Monat für 2026 und 2,5 Prozent für 2027.
  • Dpa gibt Verzögerungen bei der Produktion zu, bestreitet jedoch öffentliche Einschränkungen.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Streikbeteiligung zeigt starken Rückhalt der Mitarbeiter und erhöht den Druck auf die dpa-Geschäftsführung.
  • Sichtbare Produktionslücken in Nachrichtenprodukten bestätigen die Auswirkungen des Streiks.
  • Forderungen der Gewerkschaften werden durch die Teilnahme untermauert, was zu besseren Verhandlungsbedingungen führen könnte.

Wer ist betroffen?

  • dpa-Beschäftigte
  • Volontäre
  • freie Fotografen

Zahlen/Fakten?

  • Rund 800 dpa-Beschäftigte waren zum Streik aufgerufen
  • Über 300 Streikende nahmen an der digitalen Streikversammlung teil
  • Verdi fordert eine Gehaltserhöhung um 250 Euro für 2026 und 2,5 % für 2027

Wie geht’s weiter?

  • Erwartungshaltung an dpa-Geschäftsführung am 27. März, verbessertes Angebot vorzulegen
  • Verdi fordert Gehaltserhöhung um 250 Euro für 2026 und 2,5 Prozent für 2027
  • Hohe Streikbeteiligung soll Druck auf die Verhandlungen ausüben
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