Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umweltpolitik in Bayern: Fracking-Abkehr und Erneuerbare Energien
München () – Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber lehnt den Einsatz von Fracking zur Gasgewinnung im Freistaat strikt ab. Das teilte das Umweltministerium am Freitag mit.
„Fracking ist keine Option. Der Schutz des Grund- und Trinkwassers muss immer Vorrang haben“, sagte Glauber.
Er wandte sich damit gegen Vorschläge auf Bundesebene, die Technologie in Deutschland zu fördern.
Gleichzeitig sprach sich der Minister für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien aus. Die Energiezukunft sei erneuerbar.
Anstatt mit großen Risiken den letzten Rest an fossilen Energieträgern aus dem Boden zu holen, sollte man sich auf den Ausbau aller Erneuerbaren konzentrieren, so Glauber. Diese lägen im überragenden öffentlichen Interesse und dienten der öffentlichen Sicherheit.
Eine Schlüsselrolle soll dabei die Geothermie spielen.
Bis 2050 soll in Bayern rund ein Viertel des Wärmebedarfs im Gebäudebereich aus Erdwärme gedeckt werden. „Unter unseren Füßen liegt eine große Wärmflasche“, sagte Glauber.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gas-Straßenkappe (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber lehnt Fracking zur Gasgewinnung ab.
- Glauber spricht sich für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Nutzung von Geothermie aus.
Warum ist das wichtig?
- Schutz von Grund- und Trinkwasser hat oberste Priorität
- Förderung erneuerbarer Energien als nachhaltige Lösung
- Geothermie wird als wichtige Energiequelle hervorgehoben
Wer ist betroffen?
- Umweltminister Thorsten Glauber
- Bürger in Bayern
- Bevölkerung, die auf Grund- und Trinkwasser angewiesen ist
Zahlen/Fakten?
- Bayern soll bis 2050 ein Viertel des Wärmebedarfs aus Geothermie decken
- Umweltminister glaubt, dass Fracking keine Option ist
- Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien
Wie geht’s weiter?
- Ablehnung von Fracking zur Gasgewinnung in Bayern
- Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Geothermie
- Ziel: 25% des Wärmebedarfs aus Erdwärme bis 2050
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