Social Media: Prien begrüßt Debatte um strengere Regeln

15. März 2026
1 min Lesezeit

Social Media: Prien begrüßt Debatte um strengere Regeln

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Altersgrenzen für soziale Medien in Deutschland

() – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) befürwortet die Diskussion um Altersgrenzen für Soziale Medien.

Der „Rheinischen Post“ (Sonntag) sagte Prien: „Ich begrüße sehr, dass die Debatte inzwischen auch in breit geführt wird. Die Erfahrungen in beobachten wir genau und erwarten die Empfehlungen der von mir eingesetzten Expertenkommission `Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt`.“

Prien fügte hinzu: „Diese Expertise ist grundlegend für unser weiteres Vorgehen, denn Altersgrenzen, Medienkompetenz sowie die Teilhabe und der Zugang zu altersgerechten Inhalten müssen klug ineinandergreifen – im Interesse der jungen Menschen.“ Die Debatte über Verbote und Beschränkungen läuft auch in Deutschland, seit Australien im Dezember als erstes Land ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat.

Zurückhaltend äußerte sich hingegen CSU-Generalsekretär Martin Huber. Der „Rheinischen Post“ sagte Huber: „Die CSU ist skeptisch gegenüber einem unpraktikablen Social-Media-Verbot.“ Zwar sei man „offen für sinnvolle und praktisch umsetzbare Vorschläge“, so Huber. „Das Beispiel Australien zeigt jedoch: Verbote können sehr einfach umgangen werden.“

Huber weiter: „Es gibt schon jetzt Altersbeschränkungen für die Plattformen. Letztlich sind es aber die Eltern, die diese durchsetzen müssen.“ Wichtiger in seinen Augen sei eine „Klarnamenpflicht im Internet, um die Hemmschwelle für Bedrohungen und Beleidigungen heraufzusetzen“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphones (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesfamilienministerin Karin Prien befürwortet Diskussion über Altersgrenzen für soziale Medien.
  • CSU-Generalsekretär Martin Huber äußert Skepsis gegenüber einem Social-Media-Verbot.

Warum ist das wichtig?

  • Debatte über Altersgrenzen für soziale Medien fördert den Schutz von Jugendlichen.
  • Internationale Erfahrungen, wie in Australien, liefern umfassende Einsichten für die Gesetzgebung in Deutschland.
  • Medienkompetenz und altersgerechter Zugang sind entscheidend für die sichere Nutzung digitaler Inhalte.

Wer ist betroffen?

  • junge Menschen
  • Eltern
  • Expertenkommission

Zahlen/Fakten?

  • Australien führte im Dezember ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ein.
  • Bundesfamilienministerin Karin Prien setzt eine Expertenkommission für Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt ein.
  • CSU-Generalsekretär Martin Huber skeptisch bezüglich unpraktikabler Social-Media-Verbote.

Wie geht’s weiter?

  • Abwarten der Empfehlungen der Expertenkommission
  • Diskussion über Altersgrenzen und Medienkompetenz fortsetzen
  • Prüfung alternativer Ansätze wie Klarnamepflicht im Internet
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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